Vergangene Veranstaltungen

 

Vergangene Veranstaltungen und Aktivitäten der Weimar-Gesellschaft Trier e.V.

Im Jahr 2018

Kurzer Bericht über das Martins-Gans-Essen im Deutschen Hof am 8. November 2018

 

Wieder erlebten 54 Mitglieder im Rahmen unserer Traditionsveranstaltung einen frohen und geselligen Abend. Ein herbstlich dekorierter Saal nahm uns auf; und auf jedem Platz wartete eine kleine Martinsgans auf ihren Gast. Im Inneren der Gans, verhielt sich ein Boskop-Apfel vom Baum unseres Partnerschaftsgartens auf dem Petrisberg, sehr zurückhaltend. Er wollte in seiner „Verkleidung“ entdeckt werden.


Beginnend mit einem Sektempfang und kleinen „Zwiebelkuchen“, fand eine herzliche Begrüßung statt. Das obligatorische Gänseessen war wie erwartet ausgezeichnet.

 

Die Vorsitzende nahm nach dem Essen die Gelegenheit wahr, einen kurzen Jahresabriss über das vergangene Jahr vorzutragen und einen Ausblick auf das kommende Jahr 2019 zu geben. Hierbei wurden Bilder und eine Powerpoint-Präsentation der Reisen nach Weimar und Pula gezeigt, die von Mitgliedern festgehalten worden sind. Ganz herzlichen Dank dafür. (Zu sehen auf unserer Web-Seite unter „Galerie“).

 

Im Rahmen dieses Abends wurden zwei langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Jahreshauptversammlung der Weimar-Gesellschaft am 25. September 2018 im „Domstein“

 

 

Bericht der Vorsitzenden


Die letzte Jahreshauptversammlung fand am 28.September 2017 im Hotel „Deutscher Hof“ statt.

 

Heute besuchten wir im Städtischen Museum Simeonstift die Karl-Marx-Ausstellung, die sehr interessant konzipiert worden ist – Lebensräume, Stationen eines Lebens in Zimmern dargestellt, gleichzeitig ein Lebensgefühl dieser Zeit, in der Karl Marx mit seiner Familie unterwegs war. Mit Frau Dr. Dühr hatten wir eine sehr kompetente Fachfrau.

 

Für die rege Beteiligung ihrerseits ganz herzlichen Dank.

 

Ich knüpfe nun mit meinem Bericht an das Jahresprogramm 2017 an.

 

Am 22. Oktober veranstalteten wir ein kleines „Zwiebelmarktfest“ in unserem Partnerschaftsgarten auf dem Petrisberg. Anlass war das Jubiläum: 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Weimar.

Zu diesem Event luden wir alle Mitglieder und viele Gäste ein; denn es galt, die neu errichtete Skulpturwand der Stadt zu übergeben; im Beisein von Herrn Oberbürgermeister Wolfram Leibe, dem Oberbürgermeister Stefan Wolf aus Weimar und unserem Alt OB Helmut Schröer. Es sollte im wahrsten Sinn des Wortes eine Homage an unsere Partnerstadt sein.  Zu sehen Goethes Gartenhaus, rechts und links von Gingko-Bäumen eingerahmt, deren Blätter einzelne Spenden unserer Mitglieder, aber auch der Weimarer waren.

Nun hängen wir dort oben verewigt.

Zu diesem besonderen Anlass leisteten wir uns die Performance-Gruppe „Gnadenlos Schick“ aus Weimar, die mit ihren phantasievollen und herrlich bunten Kostümen das feucht-graue Wetter etwas freundlicher erscheinen ließen. Trotz aller Widrigkeiten war es eine gelungene Veranstaltung. Die Organisatoren waren zufrieden.

 

Am 31. Oktober des vergangenen Jahres – es war der Reformationstag – fuhren wir nach Worms und erlebten eine Kostümführung zum Thema: „Luther in Worms“.

Es handelte sich um einen Rundgang zu den Stätten, die für Worms bedeutend waren. Wir hatten viel Spaß bei dieser Tour – alleine durch die Art und Weise – wie das Thema Luther umgesetzt worden ist. An jeder Station erwartete uns eine andere Person, die aus ihrer damaligen Situation berichtete und den Besucher mit hinein nahm in ihre Geschichte.

 

Im November fand unser traditionelles „Martins-Gans-Essen im Hotel „Deutscher Hof“ am 16. November statt. Wie immer mit großer Beteiligung und gut gelaunten Mitgliedern. Es hat sich in all den Jahren bewährt, dass wir das jeweilige Jahr nochmals in Bildern Revue passieren lassen.

 

Am 24. Januar 2018 trafen wir uns im Vorstand zur ersten Sitzung im neuen Jahr bei mir zuhause.

Auch das ist Tradition geworden. Wir bereiteten uns auf den bevorstehenden Besuch des Vorstandes aus Weimar vor, für die alljährlich stattfindende gemeinsame Vorstandssitzung, bei der wir unsere Jahresprogramme abstimmen und weitere Überlegungen in die Zukunft schicken.

Diese fand am 27.Januar im „Domstein“ statt. Am Abend folgte der obligatorische gemeinsame Besuch der Heuschreck-Veranstaltung in der Europahalle.

 

Unsere monatlichen Stammtischtreffen liefen ab März wieder an und zwar in der „Weinhexe“ in der Saarstraße. Die Beteiligung ist erfreulich und verläuft sehr lebendig.

Hier haben die Mitglieder Gelegenheit zu Austausch und Kontaktpflege. Es werden auch Projekte und Aktivitäten besprochen.

Der nächste Stammtisch wird am 24.Oktober sein – er steht nicht auf ihrem Jahresprogramm, doch konnte ich mit der „Weinhexe“ diesen Termin festlegen.

Schauen sie bitte hin und wieder auf unsere Webseite, die inzwischen aktualisiert ist und regelmäßig gepflegt wird. Bevor ein Brief sie erreicht, steht schon alles auf der Webseite der Weimar-Gesellschaft.

 

 

Im März fand eine Fotoausstellung in den Viehmarktthermen statt. Es war der 22.März.

Die beiden Park Plaza Hotels von Pula und Trier veranstalteten aus diesem Anlass eine große Gala, zu der auch sie alle eingeladen waren. Wir erlebten eine Präsentation unserer Partnerstadt Pula und Eindrücke über Istrien. Begleitet und moderiert wurde der Abend von einer Schauspielerin und Sängerin aus Pula  - vom allerfeinsten. Kulinarisch wurden wir verwöhnt mit kleinen istrischen Spezialitäten.

Im Hinblick auf die bevorstehende Reise in diesem Jahr nach Pula, war dies ein traumhaft schöner Einstieg, der neugierig machte.

Im Trierer Park Plaza Restaurant schloss sich eine kroatisch- kulinarische Woche an, die wir einige Tage später mit einigen Mitgliedern besuchten und einfach nur begeistert waren.

 

 

Sonntag – 17. Juni waren wir unterwegs nach Sessenheim im Elsass.

Auf den Spuren des jungen Dichters Wolfgang von Goethe.

Der Historiker Dr. Stefan Woltersdorff aus Karlsruhe verstand es, dem unscheinbaren Ort so viel Glanz zu geben, dass wir von der Attraktivität dieses kleinen Städtchens angetan waren.

Sind wir schon mal im Elsass, so dachten wir im Vorstand, darf ein gutes Essen nicht fehlen.

So kehrten wir auf Empfehlung im Gourmet-Restaurant „au Boeuf“ ein, ein Sternerestaurant – man gönnt sich ja sonst nichts. Die autentische Atmosphäre, die Art und Weise der Bedienung und die herrlich fantasievoll zubereiteten Speisen – ließen uns wie Gott in Frankreich vorkommen.

Auch dieser Tag bleibt unvergesslich.

 

Vom 6. bis 8. Juli fand unsere Jahresreise nach Weimar statt. Das Reiseprogramm war ihnen allen zugegangen.

Wieder konnten wir von erlebnisreichen Tagen sprechen.

Ein Klavierkonzert in der Altenburg mit einer jungen Meisterschülerin der Franz-Liszt-Musikhochschule nahm uns gleich am ersten Abend in ihren Bann. Den Kontakt hatten wir über unser Mitglied Herrn Dr.Bernhard Gieß.

 

Am nächsten Tag stand der Besuch des Wieland-Gutes in Oßmannstedt auf dem Programm.

Es führte uns Frau Dr. Golz durch das Wielandmuseum von der Organisation Weimarer Klassik.

Mit Begeisterung und fundiertem Wissen brachte sie uns den großen und bestdotiersten Dichter seiner Zeit nahe.

 

Dem gemeinsamen Abend im Deutschen Bienenmuseum ging die Eröffnung einer Vernissage voraus, die wir unserem Mitglied Frau Ingeborg Martin gewidmet hatten. Mit ihrer jungen Kollegin Mandy Rasch aus Weimar, beide begnadete Emaillekünstlerinnen, zeigten sie ihre Werke im Ambiente des Museums unter dem Thema: „Feuer und Emaille“.  Wir hätten uns für ihre Exponate größere Räume gewünscht, was leider nicht machbar war. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Weimarer Vorstand, der sich für dieses Unterfangen mächtig ins Zeug gelegt hatte.

Im Anschluss erwarteten uns unsere Freunde zum gemeinsamen geselligen Beisammensein im Außengelände des Bienenmuseums. Hinzu kam der neu gewählte Oberbürgermeister von Weimar Herr Peter Kleine. Er widmete uns viel Zeit an diesem Abend, da der offizielle Empfang am Ankunftstag ausfallen musste. Wir hatten auf der Eifelautobahn einen Stau von fast zwei Stunden, der durch einen tragischen Unfall verursacht worden war. Wir dankten Gott, dass wir nicht darin verwickelt waren. Der Abend verlief bei guter Stimmung und regem Austausch.

 

Auf der Rückfahrt am Sonntag – 8.Juli – machten wir Station in Limburg an der Lahn. Von weitem begrüßten uns uns die beiden Turmspitzen des imposanten Doms.

Da es Mittagszeit war bei unserer Ankunft, bot sich erst einmal eine Stärkung an im historischen Gasthaus „Burgkeller“.

Später nahmen uns zwei Gästeführerinnen mit auf einen Rundgang durch die Stadt mit Endziel am Limburger Dom. Es tat gut, hier einzukehren und die Atmosphäre dieses großartigen romanischen Kirchenraumes auf sich wirken zu lassen, bevor es auf den Heimweg nach Trier ging.

 

 

Im August besuchten uns unsere Freunde aus Weimar von Donnerstag dem 23. bis Sonntag dem 26.

 

Ihr Quartier bezogen sie im Park Plaza Hotel am Nikolaus Koch Platz.

Am Freitag war eine Tagesfahrt nach Bad Dürkheim geplant. Dort besichtigten wir die Limburg und am Mittag ging es mit Planwagen in die Dürkheimer Weinberge mit Weinprobe – dazu kräftige Pfälzer Spezialitäten. Die Stimmung stieg nach jedem Gläschen Wein und ließ auch bei der Rückfahrt im Bus nicht nach. Es wurde gesungen und im Gang getanzt. Fünf von uns waren mit dabei.

 

Am Samstag – 25. August fand dann unser gemeinsamer Abend statt.

Die Weimarer hatten an diesem Tag die Karl-Marx-Ausstellung im Landesmuseum auf dem Programm.

Für 18:00 Uhr hatten wir in den Partnerschaftsgarten eingeladen, der inzwischen üppig grünte, und ein einladendes Bild abgab. Es war unser Ehrgeiz, bis zu diesem Termin der Begegnung mit unseren Freunden, einen Vorzeigegarten präsentieren zu können. Dabei war uns ein Landschaftsgartenbaubetrieb behilflich. Ich schweife jetzt kurz ab zu dieser Situation:

Alle Karree's im kleinen Weimar-Garten – es sind derer 24, hatten keinen Grund und Boden mehr.

Also musste hier erst einmal Erde aufgefüllt werden, bevor eine Neubepflanzung möglich war. Das Unterfangen war recht aufwendig. Während der großen Sommerhitze fuhr der Landschaftsgärtner täglich mit seinem Tankwagen hinauf zum Petrisberg und bewässerte die neue Bepflanzung. Er legte viel Herzblut in unseren Garten, den er sehr zu lieben schien.

Es empfing uns ein einladendes Bild, als wir am 25. August unsere Begrüßung mit einem Sektempfang starten konnten.

Herr Oberbürgermeister Leibe fand anerkennende Worte für unser Engagement. Auch unsere Weimarer waren sehr beeindruckt von der Miniaturausgabe ihres großen Goethe-Gartens in Weimar.

 

Für 19:30 Uhr war im Restaurant „Monte Petri's“ ein lukullisches Büffet aufgebaut, wo ein jeder nach seinem Gusto das das Passende genießen konnte. Die Lokalität war gut ausgewählt mit herrlichem Blick auf die Weinberge der Domäne. Es war ein froher, entspannter geselliger Abend.

 

Am Sonntagmorgen ging es für die Weimarer weiter über Weilburg an der Lahn nach Weimar zurück.

 

 

Unsere jüngste Exkursion liegt noch nicht so lange zurück und führte uns in die Partnerstadt Pula

in Kroatien.

Zwanzig Mitglieder nahmen daran teil.  Im Vorfeld gab es ein Begegnungstreffen in Schöndorf bei Herrn Markus Groß, dem Präsidenten der Pula- Gesellschaft.

Bei leckeren mitgebrachten Spezialitäten und guten Weinen führte uns Herr Groß in das Thema ein und wies uns auf wichtige Dinge hin, die bei einer solchen Reise zu beachten sind. Hierbei lernten sich auch die Mitreisenden kennen – eine gute Idee!

 

Inzwischen liegt die Pula Reise hinter uns und weckte den Wunsch, nochmals dort hin zu reisen.

Wir lernten einen Teil Istriens kennen, kamen mit Menschen zusammen und hatten viel anzuschauen. Eine Schifffahrt an vielen kleinen Inselchen vorbei, bei herrlichem Klima, stets gutem Essen, leckeren Weinen und eine tolle Gemeinschaft, lassen diese Reise unvergesslich bleiben.

Pula und Umgebung ist immer wieder eine Reise wert. Alle die mit waren wünschten sich ein Nachtreffen. Das wollen wir gerne noch erfüllen.

 

Liebe Mitglieder,

lassen sie mich noch eine kleine Vorausschau auf das Jahr 2019 machen.

 

Es sind geplant: 

  • Im Frühjahr ein Besuch der Gedenkstätte Hinzert.
  • 16. Mai, Eröffnung einer Vernissage in der Deutschen Richterakademie.
  • Eine Jahresreise nach Weimar mit Schwerpunktthema „Bauhaus“ ,Eröffnung des neuen Museums.
  • Eine Reise in die Partnerstadt Ascoli Piceno in Italien – über das erste August-Wochenende 2029
  • Jahresbesuch unserer Freunde aus Weimar vom 18. bis 21. Juli 2019
  • Weiter unsere monatlichen Stammtischtreffen.  usw

 

Ich hoffe, sie ausführlich informiert zu haben  und bei Ihnen Lust geweckt zu haben, bei unseren Angeboten mit dabei sein zu wollen.

 

Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit.

Mitgliederbrief - Weimar-Besuch 30.07.2018

 

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft,

 

Von Do. 23.August bis So. 26.August besuchen uns unsere Freunde aus Weimar auf ihrer Jahresreise. Sie haben ein „dickes“ Programm.

 

Für Freitag – 24. August ist eine Tagesfahrt nach Bad Dürkheim geplant. Bad Dürkheim pflegt eine Städtepartnerschaft mit Bad Berka, wo die zweite Vorsitzende der Trier Gesellschaft Weimar, Frau Dr. Christine Meissner, als Stadtplanerin tätig ist. Auf dem Programm steht der Besuch der Limburg, ein Stadtbummel durch Bad Dürkheim und eine Fahrt mit dem Weinexpress auf den Spuren der Römer.

Für diese Tagesfahrt sind noch 5 Plätze frei. Die Exkursion kostet pro Person 40.- Euro.

Bei Interesse bitte sofort bei mir anmelden.

 

Unser gemeinsamer Abend wird am Samstag – 25.August sein.

Wir treffen uns zu einem Sektempfang in unserem Partnerschaftsgarten auf dem Petrisberg um 18:00 Uhr. Herr Oberbürgermeister Leibe will versuchen, dabei zu sein.

 

Unser Weimar Garten ist zwischenzeitlich vom Landschaftsgärtner Mesenbrink aus Heiligkreuz in einen sehr guten Zustand gebracht worden. (Soweit es dieser Sommer zulässt) Überzeugen Sie sich selbst – unternehmen Sie einen Spaziergang dort hin!

Aber noch lieber wäre es uns, wenn Sie unserem Abend kommen könnten.

 

Nach dem Empfang im Weimar-Garten spazieren wir gegen 19:00 Uhr zum Restaurant „Monte Petris“, wo wir bei einem lukullischen Büffet, labenden Getränken, entspannten Gesprächen, froher Begegnung und lebendigem Austausch, den Abend verbringen wollen.

 

Der Kostenbeitrag für das abendliche Büffet und den Sektempfang beläuft sich auf 40.- EU

Bei Teilnahme bitte den Betrag auf das Konto der Weimar-Gesellschaft Trier einzahlen:

IBAN: DE 72 5855 0130 0000 7777 97

 

Bitte teilen Sie mir bis spätestens 12. August mit, ob Sie mit dabei sein können.

Festnetz: 0651-34747   oder mobil: 01716161090

Die Küche will zeitig die Teilnehmerzahl erfahren.

 

Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn unsere Mitglieder zahlreich dabei sein könnten.

 

 

Mit den besten Grüßen auch im Namen des Vorstandes,

 

 

Im Jahr 2017

MITGLIEDERVERSAMMLUNG  am 28.09.2017 im Hotel
„Deutscher Hof“

 

Bericht der Vorsitzenden.

 

Die letzte Jahreshauptversammlung fand am 22.September 2016 statt.

Zuvor besuchten wir die NERO Ausstellung im Landesmuseum.

Heute besuchten wir den historischen Jüdischen Friedhof in der Weidegasse.

 

Ich bedanke mich bei Euch, liebe Mitglieder, für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme.

 

Im Oktober 2016 fand unsere Jahresreise nach Weimar zum „Zwiebelmarkt“ statt.

Nachzulesen auf unserer Webseite.

 

Im November trafen wir uns zu unserem obligatorischen Martinsgans-Essen hier im Deutschen Hof.

Da es das 10. Martinsgans-Essen in Folge war, übernahm der „Deutsche Hof“ den Sektempfang und Frau Weber überbrachte Worte des Dankes für unsere Treue.

Dafür nochmals ganz herzlichen Dank an Frau Weber.

 

Im Dezember nahmen wir am „Winterkino“ im Frankenturm teil. Es wurde der alte Filmklassiker: „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann gezeigt. Dazu wurde uns zur Begrüßung eine echte Feuerzangenbowle gereicht.

Diese Veranstaltung war unser Programmabschluss 2016.

 

In diesem Jahr 2017 begannen wir erstmals mit unseren Stammtischtreffen monatlich.

 

Ebenfalls im Februar beteiligten wir uns am „OPENING 17“ in der TUFA.

Künstler aus Weimar gastierten in Trier zu „Intuitive Musik“.mit Dr. Michael von Hintzenstern und  seinen Kollegen. Besonders zu erwähnen ist dabei die Mitwirkung von Professor Hans Tutschko, von der Haward Universität in Bosten. Beide Interpreten sind „Weimar Preis“ Träger; eine hohe Auszeichnung der Stadt Weimar.

 

Vom 29. Juni bis 2. Juli hatten wir unsere Freunde aus Weimar zu Gast in Trier. Sie verbrachten einen Tag in Schengen/Luxemburg und besuchten die Villa Borg bei Perl.

Den gemeinsamen Abend begingen wir im Hotel Kockelsberg auf dem Kockelsberg. Das Buffet war ausgezeichnet – alle waren zufrieden und des Lobes voll. Besonders imponierte der großartige Blick von dort auf die Stadt.

 

Vom 3. bis 6. August fand unsere Jahresreise nach Weimar, Wittenberg und Eisenach statt.

Den Reisebericht werden Sie in Kürze auf unserer Webseite nachlesen können.

Wittenberg hat uns außerordentlich beeindruckt – und wir stellten fest, dass wir gerne mehr Zeit gehabt hätten, um ein wenig mehr die Stadt und die Angebote zu studieren.

 

Auf der Rückfahrt nach Weimar machten wir einen Besuch im Wörlitzer Park.

 

Am vergangenen Freitag ( 15. - 17.09.2017 ) reisten wir in die Partnerstadt Herzogenbusch/Niederlande zum Maritim-Festival. Herr Gimmler, Präsident der Herzogenbusch-Gesellschaft begleitete uns auf dieser Fahrt. Wir erlebten eine lebendige, sympathische und hochinteressante Stadt, die sich in ihrem neuen Teil rasant entwickelt. Ein Erlebnis der besonderen Art war die Fahrt mit den Flüsterbooten am Sonntagmorgen durch die Kanäle von Herzogenbusch,

bei strahlendem Sonnenwetter. Über diese Reise nach Herzogenbusch ließen sich noch viele Eindrücke beschreiben. Die, die mitgereist sind, haben dies noch in lebendiger Erinnerung.

Beim nächsten Martinsgans-Essen werden wir Ihnen eine kleine Bildpräsentation anbieten.

 

Erlauben sie mir noch einen Blick in den nächsten Monat, dem Oktober:

Aus dem Jahresprogramm konnten sie entnehmen, dass wir am Samstag – 21. Oktober  - ein kleines Zwiebelmarktfest auf dem Petrisberg, im Partnerschaftsgarten, veranstalten wollen.

Wir begehen in diesem Jahr 30 Jahre Städtepartnerschaft Trier-Weimar. Das ist Anlass, in unserem Garten eine Veränderung vorzunehmen. Bisher gab es einen Zinkstahlrahmen, in den drei Tücher gespannt waren mit der Abbildung von Goethe's Gartenhaus und ein paar Bäumen in Air-brush Technik; also etwas auf Leinwand gedrucktes.

Das hatte zur Folge, dass die Farben durch Witterungseinflüsse sehr schnell verblassten. Einmal haben wir bereits die Leinwände ausgetauscht; es gab dann eine neue. Dieser erging es wie der Ersten - auch sie verblasste bereits nach zwei Jahren.

Nun wird etwas ganz anderes den Garten schmücken: Eine Konstruktion aus Corten-Stahl, die von der Kunstschmiede Matthias Apel angefertigt werden wird: Goethes Gartenhaus – rechts und links von Ginkgo Bäumen eingerahmt. Goethe und Schiller werden auf einer eigenen Platte zu erkennen sein.

Liebe Mitglieder, wir gehen davon aus, und davon waren auch viele von ihnen  überzeugt, dass diese Lösung nur von Dauer sein kann. Jedes Mitglied kann sich mit einem oder mehreren Ginkgo Blättern beteiligen – kaufen – und sich mit seinem Namen dort zu „verewigen“.

Aber zu diesem Thema kommen wir noch im Top: Verschiedenes.

 

Heute haben wir Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung.

Wie ich Ihnen in der Einladung mitgeteilt hatte, scheidet unsere bisherige Schriftführerin, Frau Maria Marx, aus dem Vorstand aus. Es ist ihr persönlicher Wunsch, den wir zu respektieren haben.

Ich bedaure dies natürlich sehr. Unsere Zusammenarbeit war hervorragend. Ganz persönlich bedanke ich mich gleich bei Maria Marx, auch im Namen aller Mitglieder.

Es gilt heute eine neue Schriftführerin zu gewinnen und zu wählen. Da sich im Allgemeinen niemand um diesen Posten reißt, habe ich im Vorfeld recherchiert und Frau Juliette Willinger-Rass gewinnen können.

Sollte aus dieser Runde noch jemand Interesse zeigen – dann gerne!

 

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche uns einen zufriedenen Verlauf dieser Versammlung.

Im Jahr 2016

Jahreshauptversammlung der Weimar-Gesellschaft Trier am 22.09.2016

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    Bericht der Vorsitzenden:

     

    - Unsere letzte Mitgliederversammlung fand am 16.April  2015 statt.

    Sie erinnern sich, diese fand im Lokal „Weinwirtschaft“ statt.

    Nach den überaus störenden akustischen Eindrücken hatten wir beschlossen, die nächste Versammlung dort nicht mehr stattfinden zu lassen.

    Wir besuchten die Ausstellung „Kostbare Handschriften und Drucke“ im in der Schatzkammer der Stadtbibliothek in der Weberbach.

     

    - Im Mai trafen wir uns in der Welschnonnenkirche zu einer Multivisionsshow „Ikonen“.

    Frau Grotowski, Prof. Dr.Dr. Eckhard Sauser und Herr Elmar Schoenenberg referierten zu diesem Thema. Es war spannend und aufklärend, wie Ikonen gemalt und verstanden werden müssen.

     

    - Ebenfalls im Mai konnten wir Ihnen eine Fahrt nach Frankfurt anbieten zur Monet-Ausstellung im Städel-Museum.

     

    - Im Juli kamen unsere Freunde aus Weimar zu ihrer Jahresreise nach Trier.

    Sie besuchten an einem Tag die Weltkulturebestätte „Völklinger Hütte“.

    Samstags konnten wir ihnen eine Exkursion durch die Nitteler Weinberge mit Weinprobe anbieten, die unser Vizepräsident Erwin Löwenbrück organisiert hatte. Abschließend kehrten wir im Weingut „Apel“ ein.

     

    - Am 12. Juli fand eine Filmpräsentation im Broadway-Kino in der Paulinstr. Statt.

    Es ging inhaltlich um die Flucht vieler Kinder aus Ostpreussen nach 1946, die sich durch die Litauischen Wälder durchschlagen mussten und unterschiedliche Schicksale erleiden mussten. Der Regisseur Rick Ostermann und der Grafikdesigner Peter Ruschel waren anwesend und standen Rede und Antwort zur Entstehung dieses Films. Er ging unter die Haut.

     

    - Der August bescherte uns zum 10jährigen Jubiläum unserer Gesellschaft eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern, wo wir Ludwigslust, Schwerin und Wismar kennen lernen durften. Wir waren fünf Tage unterwegs – es war eine beeindruckende und spannende Reise.

    Der Bericht kann nachgelesen werden auf unserer Webseite.

    Überhaupt empfehle ich Ihnen, im Internet unsere Hompage zu besuchen. Manches erfahren Sie bereits dort, bevor die Einladungen bei Ihnen eintreffen. Wir bemühen uns, immer aktuell zu sein.

     

    - Am Freitag – 2.Oktober 2015 – besuchten wir auf Schloss Malberg in der Eifel ein Krimi-Dinner zum Thema: „Gestorben wird nicht“.

    Eingeladen hatte der Förderverein Schloss Malberg, der alle zwei Jahre mit dem Theaterverein Kyllburg zusammen arbeitet. Wir wurden ausgezeichnet bewirtet mit einem Viergangmenü und hatten viel Spass bei den schauspielerischen Leistungen der Darsteller.

     

    - Am 11.November – am Martinstag – trafen wir uns im Hotel Deutscher Hof zum obligatorischen Martinsgans-Essen. Zwei Mitgliedern überreichten wir an diesem Abend die  Urkunden der Ehrenmitgliedschaft. Frau Heidemarie Martin und Frau Ruth Mereien-Gürke.

     

    - Unsere Jahresreise 2015 stand unter dem Thema: Zum Weihnachtsmarkt nach Weimar vom 4. bis 6.Dezember.

    Wir wurden im Rathaus empfangen und gingen anschließend zur Eröffnung der Ausstellung: „Integration, Präsenz und Arbeit der Deutschen in Luxemburg“.

    Diese fand im Thüringischen Hauptstaatsarchiv in Weimar statt.

    Am Abend besuchten wir im Deutschen Nationaltheater die Oper von Guiseppe Verdi

    „Die Räuber“ nach Friedrich von Schiller. Es handelte sich um eine moderne Inszenierung, die sich anlehnte an die heutige „Pegida“ Propaganda mit ihren Parolen und rechtsradikalen Sprüchen. Wir waren tief beeindruckt. Wieder einmal waren wir der Überzeugung, dass einer jeder Besuch im DNT lohnenswert ist.

     

    - Samstags besuchten wir um 16:00 Uhr die Herder-Kirche mit kompetenter Führung.

    Am Abend begegneten wir unseren Freunden der Trier-Gesellschaft Weimar im „Ilm Schlösschen“, wo wir mit in die Weihnachtsfeier einbezogen waren. Unsere Gastgeber hatten sich große Mühe gegeben. Es war ein wunderschöner geselliger Abend.

    Am Sonntag, es war wieder mal der Rückreisetag, legten wir einen Stop in Erfurt ein und besuchten die Goldhelm-Schokoladenmanufaktur, die „Chokolaterie“. Hier hatten wir Gelegenheit an einer Verkostung der verführerischsten Chokoladen-Kreationen teil zu nehmen. Nun, nach so viel Süssem fuhren wir nach Eisenach und speisten zu Mittag im Restaurant „Hainstein“. Das Restaurant in Eisenach war einfach zauberhaft gelegen mit Blick auf die Wartburg. Nicht nur das Ambiente – auch das Essen war ausgezeichnet. So konnten wir gesättigt an Leib und Seele die Heimreise antreten.

     

    - Im Januar 2016 traf sich unser Vorstand mit dem Vorstand aus Weimar hier in Trier, zur Erarbeitung des Programms für dieses Jahr.

     

    - Es war angedacht – eine Reise zum Jubiläumsjahr von Hieronymus Bosch nach Herzogenbusch zu unternehmen. Diese kam für unsere Gesellschaft nicht zustande, da der Präsident der Herzogenbusch-Gesellschaft sie irrtümlich als allgemeine Bürgerreise deklariert hatte. Für uns sehr enttäuschend, da es anders abgesprochen war.

    Trotzdem bestand die Möglichkeit für Einige, sich an der Fahrt zu beteiligen.

     

    Somit hatten wir eine längere Pause, bis wir – am 4. Juni zur „Miro“Ausstellung nach Frankfurt in die Schirn-Halle fahren konnten.

     

    - Vom 30. Juni bis 3. Juli besuchten uns unsere Freunde aus Weimar auf ihrer Jahresreise.

    Der Freitag war für Luxemburg reserviert, wo der Europäische Rechnungshof besucht wurde.

     -Am Samstag – 2.Juli – trafen wir uns alle zum Gemeinsamen Abend im Brauhaus in Heiligkreuz. Das Wetter war warm und so konnten wir den Sektempfang im Freien zelebrieren. Anschließend fand das Abendessen im Lokal statt. Schöne Bilder sind auf unserer Webseite zu finden, die den Eindruck der Tage widerspiegeln. Großer Dank an unser Mitglied Bernd Ziuber, der sich in unserer Gesellschaft als Haus-und Hoffotograf einen Namen gemacht hat.

    Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir unsere Freunde, die sich wieder auf den Heimweg gemacht hatten.

     

    Und so komme ich mit meinem Bericht am heutigen Tag an, dem 22.September.

    Wir erlebten soeben die „Nero“ Ausstellung im Landesmuseum, die, wie man in der Presse erfahren konnte, bereits mehr Besucher nach Trier gelockt hat – als erwartet worden ist.

     

  • So danke ich für ihre Aufmerksamkeit.
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  • REISEBERICHT zum Zwiebelmarkt nach Weimar
    vom 7. bis 9. Oktober 2016


    Freitag, 7. Oktober
    Wieder einmal hieß es: Früh aufstehen, denn um 7:00 Uhr starteten wir von Heiligkreuz aus in Richtung Thüringen. In diesem Jahr hatten wir uns den Termin zum Zwiebelmarkt ausgesucht. Vor zehn Jahren waren wir zuletzt bei der Eröffnung des Weimarer Zwiebelmarktes mit dabei.
    Nach zwei Buspausen, die der Fahrer einhalten musste, kamen wir pünktlich und entspannt gegen 14:00 Uhr in unserer Partnerstadt an.
    Außer für unserem Termin am Abend, waren wir für den Nachmittag nicht verplant und konnten in aller Ruhe unsere Zimmer im Dorint Hotel beziehen und anschließend in die Stadt spazieren. Einige Mitreisende nutzten auch die Zeit, um sich mit Freunden zu treffen.
    Mit dem Vorstand der Trier-Gesellschaft gönnten wir uns einen Begrüßungssekt im Foyer des Hotels.
    Bis zum gemeinsamen Spaziergang zum Palais Schadt, wo das Abendessen eingenommen werden sollte, hatten alle reichlich Zeit zum Bummeln, erste Einkäufe zu tätigen und die gute Thüringer Bratwurst zu genießen.
    Im Palais erwartete uns um 18:00 Uhr ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Buffet. Wir konnten es sehr genießen.
    Herr Brinkmann, der Hausherr, lud uns im Anschluss zu einem Rundgang durch das Palais ein, das privat geführt wird. Hierzu gehört auch der historische Goethepavillon.
    Charlotte von Stein verbrachte hier ihre Kindheit und Jugend. Später lernte sie dort den jungen Goethe kennen.
    Im Palais  sind die Wohnkultur des 19.Jahrhunderts in Miniatur sowie wechselnde Ausstellungen zu besichtigen.
    Der Goethepavillon war für uns ein Höhepunkt – ein achteckiger Raum mit acht Fenstern, der das Gefühl vermittelt, mitten in der Natur zu sein. Er wurde von Anfang an als Teestube benutzt. Seinen Namen verdankt er der ersten Begegnung zwischen Charlotte und Goethe.
    Der Weg zurück ins Hotel ließ uns die Atmosphäre des bunten Volksfestes streifen; mit vielen Bühnen und Ständen und entspannten gut gelaunten Menschen.

    Samstag, 8. Oktober
    6:00 Uhr: Wer es aus den „Federn“ geschafft hatte, konnte bei der Eröffnung des 363. Zwiebelmarktes mit dabei sein. OB Stefan Wolf erschien auf dem Rathausplatz – rechts und links im Arm – zwei junge Majestäten, die neue Weimarer Zwiebelmarktkönigin und die frisch gewählte Heldrunger Zwiebelmarktprinzessin. Sie bestiegen die vor Ort aufgebaute Bühne um zu den „Marktleuten“ zu sprechen und die Eröffnung des Marktes zu verkünden. Natürlich wurden wir Trierer ebenfalls begrüßt. Es war noch dunkel an diesem frühen Morgen, was der Atmosphäre eine gewisse verschlafene Mystik verlieh. Der Oberbürgermeister besuchte nun alle Marktstände gemeinsam mit den beiden Hoheiten.
    Für 8:00 Uhr waren Elke Mohnhaupt Schmitt und ich vom OB zum Ratsherrenfrühstück in den „Weissen Schwan“ eingeladen. Deftige Thüringer Spezialitäten erwarteten uns.
    Es war eine besondere Ehre, mit dabei gewesen zu sein!
    An diesem Vormittag genossen viele unserer Mitreisenden ausgiebig das exzellente Frühstück des Dorint Hotels.
    Der frühe Morgen in der Stadt ließ die Stände mit ihren Zwiebelgebinden, den Blumen und Gemüsearrangement , dem Kunsthandwerk, den Leckereien und vielfältigen Gaumenfreuden besser  erreichen und betrachten als ein paar Stunden später. Viele Menschen drängten in die Stadt – es war kein zügiges Durchkommen mehr möglich. Trotzdem verlief alles heiter und entschleunigt.

    Für 13:00 Uhr waren wir von unseren Weimarer Freunden in den Herder Saal eingeladen worden, wo sie mit uns ein kleines Zwiebelmarktfest feiern wollten. Eine leckere Erbsensuppe erwartete uns und zum Nachtisch erfreuten wir uns an Kaffee und Kuchen. Zwischendurch überraschte uns der Oberbürgermeister mit seinem Besuch und den beiden Zwiebelmajestäten – hübsch anzuschauen.
    Es kam auch das „Zwiebelinchen“. Eine Gästeführerin in der Verkleidung einer Zwiebel stellte sich vor und erzähle uns die Geschichte der Entstehung des „Zippelmarktes“, der Anbaugebiete und der Züchtung verschiedener Zwiebelsorten.
    Das „Zwiebelinchen“, zu DDR Zeiten erfunden, erfreut sich noch heute ihres Daseins.
    Der restliche Nachmittag und Abend konnte wieder privat gestaltet werden.
    So kam ich zu einem neuen Schirm, ein Paar Winterschuhe und und Handschuhe. Erinnerungen an Weimar.

    So. 9. Oktober: Rückreisetag
    9:00 Uhr: Abreise vom Dorint Hotel nach Alsfeld, Hessen.
    Wieder war ein Abschied angesagt. Unsere Weimarer Freunde waren da um Adieu zu sagen. Immer schwingt etwas Wehmut mit, doch wir wissen, dass auch ein nächstes Wiedersehen in Aussicht steht. Das Wetter ist sonnig und klar. Unser Busfahrer, Herr Gereon Lenz, chauffiert uns sanft über die Autobahn – und schon bald macht sich im Bus eine schläfrige Ruhe breit.
    Nach zwei Stunden erreichen wir Alsfeld, nahe an der A5 gelegen.
    Ausgeruht und voller Erwartung nahm uns Herr Weber, der Stadtführer, zum Altstadtrundgang durch das beschauliche Fachwerkstädtchen entgegen. Die Stadt Alsfeld: Ein Kleinod!!
    Wir erfuhren viel über Fachwerk und der Bezeichnung „Alsfelder Streben“.
    Und dass es in Alsfeld auch essbare „Pflastersteine“ gibt, wundert niemand mehr.
    Im Restaurant „Kartoffelsack“ waren sie zu haben. Sehr lecker haben wir alle dort gegessen – bei einer riesigen Auswahl an Kartoffelspezialitäten: Vom Reibekuchen, der Ofenkartoffel über Gratins zu Aufläufen, Suppen, Fleischgerichte und „Pfännchen“.
    Vom Dessert ganz zu schweigen! Favoriten waren Heidelbeerpfannkuchen und Apfelstrudel.
    Und so wohlig gesättigt spazierten wir zu unserem Bus und konnten um 15:00 Uhr die Heimreise antreten bei strahlendem Sonnenwetter – ein herrlicher Herbsttag!

    Bereits um 19:20 Uhr rollten wir in Heiligkreuz ein und konnten so noch im Hellen nach Hause fahren. Es hat wieder einmal Spaß gemacht, mit einer interessierten und frohen Reisegruppe unterwegs zu sein und unsere Partnerstadt präsentieren zu können.
    Weimar ist immer eine Reise wert!

    Ich bedanke mich bei Euch allen und freue mich auf die nächste Reise in 2017 zum „Luther-Jahr“

    Elisabeth Ruschel
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  • Im Jahr 2015

     
    BERICHT über die Jubiläumsreise nach Ludwigslust, Schwerin und Wismar
    vom 20. – 24. 08.2015


    „Ganz herzlich heiße ich Sie hier in Ludwigslust im Hotel de Weimar willkommen. Wir freuen uns ungemein, dass Sie die weite Reise von der Mosel bis nach Mecklenburg- Vorpommern auf sich genommen haben und unser Hotel ausgesucht haben. Darüber freuen wir uns ganz besonders; das dürfen Sie mir glauben!“

    Mit diesem Willkommensgruß von Frau Petra Fuchs, Chefin des Hotel de Weimar, möchte ich meinen Bericht beginnen.

    20.08.15, Donnerstag.
    Wieder einmal hieß es früh aufstehen, um eine lange Reise von mehr als 800 km anzutreten. Die Vorfreude war groß, denn viele von uns waren noch nie im Landstrich von Mecklenburg-Vorpommern.
    Wie kam es zu dieser Idee? Seit zehn Jahren reist die Gesellschaft einmal jährlich nach Weimar und Umgebung, um die Menschen der Partnerstadt und das Umland kennenzulernen, was uns immer reich beschenkt nach Hause zurückkehren lässt. Zum Jubiläum sollte es mal etwas Anderes sein. Der Tipp kam von unserem Vizepräsidenten, Erwin Löwenbrück. Er hatte die Reise vor zwei Jahren mit seiner Frau unternommen und kam begeistert zurück. Da stimmte wohl alles, nach seiner begeisterten Berichterstattung!! Auf den Zug bin ich sofort aufgesprungen und erteilte unserem „Vize“ den Segen für Recherche und Vorbereitung. Die Ausschreibung der Reise mit vollem Programm traf ins Schwarze und binnen kürzester Zeit hatten wir einen vollen Bus, zu unserer Freude! Wir lagen also richtig!

    Bestes Wetter begleitete uns auf der Fahrt ins nord-östliche Bundesland. Es fiel uns auf, dass je östlicher wir kamen, keine braun verbrannten Wiesen und keine verkümmerten Maisfelder zu sehen waren – alles in sattem Grün – eine von der Sommerhitze verschonte Landschaft. Nicht ganz pünktlich erreichten wir gegen 19:30 Uhr Ludwigslust, da verschiedene kleine Staus uns in der Ankunftszeit zurückgeworfen hatten. Das wirkte sich etwas auf den weiteren Ablauf des Abends aus. Ein gepflegtes Ambiente umgab uns im Hotel de Weimar und wir durften uns beim Abendessen verwöhnen lassen. Das tat gut nach einer langen Busreise.

    Nach dem abendlichen Essen erwartete uns Herr Dr. Hempelmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Ludwigslust, zu einem nächtlichen Spaziergang um das Ludwigsluster Schloss. Die Klänge eines Saxofons vernahmen wir von weitem und sie sollten uns noch länger an verschiedenen Stationen begleiten. Da Herr Dr. Hempelmann mit uns einiges vorhatte, ging es mit Fackeln auf dunklen Wegen zu einer kleinen gotischen Backsteinkirche, die uns hell erleuchtet aufnahm. Eine katholische Kirche der dortigen kleinen Gemeinde, was eine Besonderheit in der überwiegend protestantischen Gegend darstellt. Selbst der katholische Diakon begleitete unsere Gruppe während der Exkursion und freute sich über unser Interesse an seiner Arbeit in diesem Städtchen. Weiter ging es zum Mausoleum, in dem die Mitglieder der herzoglichen Familie beigesetzt worden sind. Ein inzwischen neu restaurierter Bau. Von unseren Fackeln mussten wir uns nun trennen, da es in den Wald des Schlosses ging und wir in eine Waldbrandzone kamen. Es gab ein paar Kerzen und manche Taschenlampe. Nun musste selbst Herr Dr. Hempelmann sich an Schildern orientieren, um den richtigen Weg zum Schloss einzunehmen. Dieser führte an einem Wasserlauf entlang. Hier war Aufmerksamkeit gefragt – jedoch nicht lange! Übermüdet verließen Einige vorzeitig die Abendexkursion, um ins Bett zu fallen. Es war ein langer Tag. Einige Unverdrossene, die bis zur Schlossbrücke durchhielten und bei einem Gläschen Sekt den humorvollen Anekdoten unseres Begleiters lauschten, erfreuten sich noch am ausklingenden Abend. Ein schöner Abschluss des Tages!

    21.08.15. Dieser Morgen ließ uns nach einem umfang- und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet nach Schwerin aufbrechen. Wieder ein traumhaft sonniger Tag – alles leuchtet in besonderem Licht.
    Schwerin – „Verschwenderischer Reichtum an Wasser und Wald, traditionsreiche Schätze der Kultur, sowie eine faszinierende Architektur prägen die Landeshauptstadt Mecklenburg - Vorpommerns, die zweitälteste Stadt östlich der Elbe und ehemalige Residenzstadt Schwerin.“ So der textliche Einstieg eines Prospektes. Klassische Prachtbauten, traditionelle Fachwerkhäuser, der mächtige Backsteindom und der Alte Garten umgeben das Herz der Stadt – das Schweriner Schloss. Auf einer verwunschenen Insel erbaut, ragt es aus dem Wasser – dem Element, dass allein ein Viertel der Stadtfläche einnimmt. Während der Rundfahrt mit unserem Bus – eine Gästeführerin war zugestiegen – konnten wir uns eine Übersicht über die Stadt verschaffen. Verschiedene Stadtviertel durchfuhren wir, so auch eine ehemalige Plattenbausiedlung, die eine gelungene Sanierung durch Rückbau und architektonische Modernisierung erfahren hatte. Nach dieser Rundfahrt folgte der Stadtrundgang in zwei Gruppen, die restliche Zeit stand zur freien Verfügung bis zur Abfahrt um 17:00 Uhr. Schwerin ist eine Reise wert.

    Am Abend dann das 4-Gang-Jubiläums-Dinner!

    Gebeizter Müritzer Seesaibling
    Joghurt –Limette und Maränenkaviar
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    Heilbutt, Gartenkohlrabi
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    Friedrichsmoorer Rehrücken, Pfifferlinge
    Rote Beete, Grießknödel
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    Crème brûlée, weißes Schokoladenparfait, Pfefferananas

    Uns ging’s richtig gut!! So gestärkt, konnten wir uns auf den folgenden Tag einstellen, der ganz der Stadt Ludwigslust gewidmet sein sollte.

    22.08.15. Dieser Morgen konnte ruhig und entspannt angegangen werden, bevor einige Programmpunkte uns noch sehr fordern sollten. Von Herrn Dr. Hempelmann wurden wir pünktlich in Empfang genommen und es konnte los gehen in Richtung Schlosspark, wo wir auf dem Weg zur Stadtkirche an einer Gedenkstätte inne hielten, die als Mahnmal für zu Unrecht verfolgte und getötete Menschen errichtet worden ist. Mitten im Blickfeld zwischen Kirche und Schloss als „Stein des Anstoßes“ erbaut. Immer wieder konnten wir, den Ausführungen von Herrn Dr. Hempelmann lauschend, eine Menge Stadtgeschichte und Historie erfahren. Weithin sichtbar ist das Wahrzeichen der Stadtkirche: das Christogramm, ebenso die vier überlebensgroßen Sandsteinstatuen. Das Innere der Kirche überrascht durch seine Schönheit und Schlichtheit zugleich. Das riesige Altarbild dominiert das Innere der Kirche und der gesamte Chorraum zog uns in seinen Bann. Einmalig in seiner Art. Hinter den Wolkendarstellungen befindet sich eine Original Friese-Orgel, deren Klang wir noch kurz lauschen durften. Gegenüber dem Altarbild erhebt sich majestätisch die Fürstenloge. Auch in der Stadtkirche stößt man immer wieder auf Zeugnisse der Pappmache Herstellung in Ludwigslust. Viele dekorative Elemente, gerade an der Fürstenloge, sind auch hier aus Pappmache gefertigt. Man muss es gesehen haben.
    Die Zeit drängte, um vor dem Mittagessen noch mit der Attika-Führung abzuschließen. Herr Dr. Hempelmann schöpfte geradezu aus dem Vollen seines Wissens. Mit Anekdoten untermalt und einem feinen spitzen Humor nahm er uns mit auf eine kurzweilige kunstgeschichtliche Reise in die Vergangenheit. Im Schlossrestaurant konnten wir ein Mittagessen einnehmen, bevor Herr Dr. Hempelmann im Ornat von Herzog Friedrich die erste Gruppe auf „seine“ Schlossführung mitnahm. Die dekorative Ausstattung der Räume wurde dem Herzog durch eine spezielle „Ludwigsluster Erfindung“ ermöglicht. Altes, unbrauchbares Papier der Amtsstuben wurde in der herzoglichen Pappmache-Fabrik zu wundervollen Dekorationselementen verarbeitet. Besonders prächtig ausgestattet sind die Räume der Festetage und der Goldene Saal. Die zweite Gruppe schloss sich Herrn Leithold an, einem Kunsthistoriker, Restaurator und Autor, der aus dem verfallenen Palais Bülow ein Schmuckstück gemacht hat. Hier lebt und arbeitet die Familie. Trotzdem liegt noch viel Einsatz vor ihm – eine Lebensaufgabe! Auch wir waren begeistert und angetan von der Energie und Schaffenskraft, seiner Vision und Bescheidenheit.

    Um 18:00 Uhr fanden wir uns zum Abendessen im Hotel de Weimar ein. Wieder ein anders gedeckter Tisch – für das Auge und Gemüt!

    20:00 Uhr Beginn der „Nacht der Musik“ in der Stadtkirche. Das Blechbläser- Quintett „ emBrassment“ aus Leipzig. Sie begannen mit Händels „Einzug der Königin von Saba.“ Es folgten Darbietungen von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Leonard Bernstein und so weiter. Anschließend wandelten wir im Fackelzug zum unterhaltsamen Cocktail an der Schlosskaskade. Vor dem Schloss sorgte das Ensemble für kurzweilige musikalische Unterhaltung.
    Etwas lang erschien uns die Wartezeit bis zum Beginn des nächsten Konzertes im Goldenen Saal, um 22:30 Uhr. Dmitri Schostakowitsch – 8. Streichquartett c-Moll op.110 mit dem „vision string quartett“ unter der Leitung von Herrn Dr. Matthias Irrgang, sollte uns erwarten. Diese Komposition schrieb Schostakowitsch als Requiem für sich selbst, aufbauend auf den vier Grundtönen seines Namens. Er erlebte die musikalische Wiedergabe seiner Komposition durch einen befreundeten Musikerkreis – eine ganz persönliche Lebens-und Zeitreise. Er war der größte russische Komponist zur Sowjetzeit. Mit seinen Werken gab er den traumatischen Erlebnissen von Weltkrieg und Stalinismus künstlerischen Ausdruck. Das junge Ensemble begeisterte durch sein Können aber auch durch die ausdrucksstarke Wiedergabe dieses 8. Streichquartett. Die Jungs haben Zukunft bei solch elitärem Können!
    Es wurde spät an diesem Abend, was uns nicht davon abhielt, an der Hotelbar noch einen Absacker zu genießen – für garantierten Schlaf!!

    23.08.15, Wismar. Die „blaue Stadt am Meer“ empfing uns mit ihrem traditionellen „Schwedentag“. Mit Umzügen, Blaskapellen ging es los zu unseren Stadtführungen. Es war was los in Wismar mit vielen Aktionen, wie mit einem „Entenrennen“ auf einem Kanal nahe der St. Nikolai Kirche. All das hielt uns nicht davon ab, unseren Gästeführern nachzueilen um sie nicht zu verlieren und ihren Ausführungen aufmerksam zu lauschen. Kopfsteinpflaster – wohin das Auge reichte. Holzpantinen hätten gut getan. Doch der Straßenbelag gehört nun mal zum mittelalterlichen Charme der Stadt. Auf dem Marktplatz erschien die „Wasserkunst“, ein Brunnen, der auf seinen Spruchbändern in lateinischer und deutscher Sprache von der Wasserversorgung in frühen Zeiten berichtet. Der „Alte Schwede“ - erbaut 1380. Hier befanden sich Wohn-und Geschäftsräume und drüber angeordnet Speicherböden. Das „Rathaus und der Marktplatz“. Nach Plänen des Ludwigsluster Hof-und Baumeisters Georg Barca wurde das Rathaus im klassizistischen Stil wieder aufgebaut. Der „Fürstenhof“ war der Sitz der mecklenburgischen Herzöge. Nach der Abdankung Wismars an die schwedische Krone, tagte hier das höchste schwedische Gericht, das sogenannte Tribunal. Das „Welt-Erbe-Haus“ Seit 2014 können sich Einwohner und Gäste im neuen Welt-Erbe-Haus über die Geschichte der Hansestadt informieren. Es ist nach Regensburg und Stralsund erst das dritte seiner Art.
    Der Aufschwung im Zeichen der Hanse bescherte Wismar eine wohlhabende Bürgerschaft, die ihre gesellschaftliche und politische Bedeutung mit prächtigen Bauwerken zeigen wollte. So erlebten wir eine faszinierende Backsteingotik beim Besuch der Kirchen: St. Nikolai, St. Marien, St. Georgen und Heiligen-Geist-Kirche. Das leibliche Wohl durfte auch nicht zu kurz kommen, so dass sich Viele von uns an frischen Fischgerichten labten. Es schien zwar die Sonne, doch ein kräftiger Seewind blies und brachte es fertig, manchen Tisch abzuräumen.
    Am Abend – Abschiedsbuffet im Hotel de Weimar. Mit Rosenblättern und Teelichtern auf dem Fußboden des Eingangsbereichs zum Speiseraum, umgab uns eine festliche Abendatmosphäre. Wie wir es bereits täglich erleben durften, war die edel-elegante Tischdekoration wieder einmal ein Hingucker. Es fehlte uns an nichts. Frau Petra Fuchs, Chefin des Hauses, ergriff das Wort und erzählte ein wenig aus ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte und der Neuentstehung des heutigen Hotel de Weimar. Es hat uns sehr beeindruckt. Voll Respekt und dankbarer Erinnerung sagen wir „merci“ an das ganze Team. Gerne kommen die Einen oder Anderen nach Ludwigslust zurück. Unser Vorstand ergriff die Gelegenheit, sowohl Frau Fuchs und dem Team Danke zu sagen in Form eines Weingrußes aus Trier. Auch Herrn Dr. Hempelmann überreichten wir ein Weinpräsent – unseren Jubiläumswein von den Bischöflichen Weingütern.

    24.08.15, Abreisetag!!
    Wieder liegen viele Kilometer vor uns, die uns nach Hause bringen sollen. Es gab keine Zweifel an der Qualität des Fahrstils unseres Buspiloten. Herr Hölzemer hatte alles im Griff. Die Sonne war mal wieder mit uns, jedoch leicht abgekühlte Temperatur. Bestes Reisewetter. Im Tiemann Hotel Lemförde-Stemshorn legten wir eine Mittagspause ein. Idylle pur im Landhausstil! Im großen Wintergarten, bei weit geöffneten Flügeltüren mit Blick in die herrlich grüne Gartenanlage, waren unsere Tische eingedeckt. Eine letzte angenehme und abschließende Station vor der restlichen Reisestrecke. Liebend gerne hätte ich den Aufenthalt etwas mehr genossen, doch Herr Hölzemer drängte zur Heimfahrt, da auf der A1 ein Unfall gemeldet war, der nicht vor 22:00 Uhr geräumt sein würde. So wichen wir über die Ruhr-Autobahn aus und konnte gegen 20:30 Uhr Trier erreichen. Herr Hölzemer musste allerdings kurz vor Trier abgelöst werden, so dass Herr Simon das Steuer übernahm und uns sicher in Heiligkreuz absetzte.
    Große Verabschiedung auf ein baldiges Wiedersehen und schnell nach Hause. Danke an unsere Mitreisenden. Ihr ward angenehme, interessierte, pünktliche und umsichtige Reisegäste. Auch im Namen von Erwin Löwenbrück darf ich mich bedanken, dass Ihr Euch auf diese Exkursion eigelassen habt.

    Herzlichst, Eure Elisabeth Ruschel
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    MITGLIEDERVERSAMMLUNG DER WEIMAR-GESELLSCHAFT TRIER am 16.04.2015

     

    Bericht der Vorsitzenden

     

    Laut unserer Satzung hätte im vergangenen Jahr eine Jahreshauptversammlung stattfinden sollen,

    die jedoch aus zeitlichen Gründen nicht mehr unter zu bringen war. Da keiner unserer Mitglieder

    das vermisst und eingefordert hatte, war es für den Vorstand in Ordnung. Darum der frühe Termin in diesem Jahr.

     

    Es haben sich für heute 75 Mitglieder angemeldet und etwa 10 haben sich entschuldigt, nicht teilnehmen zu können aus unterschiedlichen Gründen.

     

    Der Vorstand traf sich im vergangenen Jahr fünfmal zu Arbeitssitzungen. Darüber hinaus hat die Vorsitzende oder ihr Stellvertreter an vielen offiziellen Veranstaltungen teilgenommen.

     

    Im vergangenen Jahr (2014) begann unser Programm mit der Staatskapelle Weimar am 10.02.2014

    im Großen Haus unseres Stadttheaters. Wir erlebten die Solistin Vivianne Hagner auf der Violine -

    ein unvergessliches Erlebnis! Die Veranstaltung war komplett ausverkauft. Im Anschluss waren alle Konzertteilnehmer, die Musiker, der Dirigent und unsere Mitglieder zu einem Empfang bei bestem „Jubiläumswein“ eingeladen.

     

    Unsere Wanderung im Mai führte uns zum Ferschweiler Plateau, wo uns Herr Dr. Erich Bauer mit viel Herzblut, von Ernzen aus zum Felsenweiher ins Gutenbachtal führte. Später ging es weiter mit dem Bus zum „Ernzer Hof“, wo wir uns nach Lust und Laune stärken konnten. Ein kurzer Spaziergang zur Liborius Kapelle sollte den Nachmittag abschließen. Von dort aus hatten wir einen traumhaften Ausblick ins Sauertal und auf Echternach.

     

    Vom 13. bis 15. Juni waren unsere Freunde aus Weimar zu Gast in Trier. Auch sie hatten ein umfangreiches Programm.  Das Weltkulturerbe „Völklinger Hütte“ und der gemeinsame Abend im Weingut Kronz in Fell waren die Höhepunkte. Auf der Rückfahrt wurde in Wetzlar Station gemacht, bevor es nach Weimar zurück ging.

     

    Unsere Jahresreise nach Weimar fand einen Monat später statt – vom 11.bis 13.Juli. Auch sie hielt Höhepunkte für uns bereit: Empfang im provisorischen Rathaus neben der Herder Kirche mit Herrn Oberbürgermeister Stefan Wolf. Das alte Rathaus wird zur Zeit renoviert.

    Wir brachten ein besonderes Gastgeschenk mit: Ein kleiner roter „Karl Marx“ vom Installationskünstler Hörl, den uns die Kulturstiftung Trier mit auf den Weg gab.

    Im Anschluss nahmen wir an einer Führung in der Herder Kirche teil. Da unser Nachmittag von einigen Regenschauern begleitet wurde, flüchteten wir in benachbarte Kaffee's.

     

    Der Samstag gehörte der Stadt Naumburg.

    Eine Stadtführung ist für uns immer der Beginn des Kennenlernens einer Örtlichkeit. In zwei Gruppen teilten wir uns auf und trafen uns später zum Orgelkonzert in der Stadtkirche St. Wenzel.

    Eine halbe Stunde lang lauschten wir den Klängen der barocken Hildebrand Orgel. Das tat nicht nur den Ohren und dem Gemüt gut, sondern auch unseren strapazierten Füßen.

    Nach dem Mittagessen empfing uns der gewaltige Naumburger Dom. Ein imposantes Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, dass zu den bedeutensten Kulturdenkmälern aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters zählt. Sehenswert waren die lebensgroßen Stifterfiguren, besonders die erhabene Figur der Uta.

     

     

    Am Abend dann das Treffen mit unseren Weimarer Freunden im Weimarhallenpark zu „RULE  BRITTANIA“, einer Veranstaltung der Staatskapelle Weimar auf der „Seebühne“.

    Alles Open Air bei Picknick und guten „Tröpfen“ von Mosel, Saale und Unstruth und englischen Komponisten. Es stieg die Stimmung zur allerbesten Laune und Fröhlichkeit. Mit einem grandiosen Feuerwerk endete der Abend. Es war ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

     

    Der Sonntagmorgen kündigte die unvermeidlich frühe Rückreise an, da wir bis Wetzlar mit einer Fahrzeit von vier Stunden rechnen mussten. Zur Mittagszeit trafen wir im Speiserestaurant „Postkutsche“ ein. Eine Überraschung war für uns das Ambiente die ausgezeichnete Essensqualität.

    Nach einem guten Essen folgt die Bewegung – eineinhalb Stunden Rundgang durch Wetzlar ließen uns nur staunen. Wir erfuhren auch, dass der junge Goethe zwei Jahre in Wetzlar verbrachte. Diese Zeit war die Grundlage für seinen späteres Werk „Die Leiden des jungen Werther“

     

    Im August besuchte der größte Thüringische Kinder-und Jugendchor aus Weimar – die Schola Cantorum – die Partnerstadt Trier. Der Chor befand sich zu Chorferien in Kyllburg in der Eifel.

    Sie wollten die Partnerstadt Trier kennenlernen.

    Diese Herausforderung nahmen wir gerne an und bereiteten ca. 80 Kindern einen abwechslungsreichen Tag mit einem offiziellen Empfang im Rathaus, wo sie von Oberbürgermeister Klaus Jensen begrüßt wurden.

    Bereits dort bekamen wir eine Kostprobe ihres gesanglichen Könnens zu Gehör.

    Es folgten zwei Erlebnisführungen durch die Stadt und etwas Zeit zur freien Verfügung.

    In Heiligkreuz traf man sich zum Einsingen in der großen Pfarrkirche für das abendliche Konzert.

    Im Pfarrheim der Gemeinde konnten wir die vielen Kinder beköstigen, dank der Mithilfe vieler Hände aus unserer Gesellschaft. Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle. Wir erlebten höfliche, sehr disziplinierte fröhliche Kinder und Jugendliche. Wer von unseren Mitgliedern am Abend Gelegenheit hatte dem Konzert zu lauschen, wird bestätigen, dass es sich um ein musikalisches Erlebnis handelte.

     

    Am 23. September hatten wir eine Autorin zu Gast: Die Historikerin Frau Dr. Katharina Sieh-Burens aus Frankfurt, die aus ihrem Buch las „Spurensuche“. In ihrem Buch beleuchtete Frau Sieh-Burens historische Persönlichkeiten im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

    Goethe, Napoleon, Karl Marx, Theodor Fontane, Jean Paul Sartre, Victor Hugo und einige mehr.

    Das Buch ist kurzweilig und informativ.

     

    Vom 3. bis 4.Oktober waren wir unterwegs zu einer Studienfahrt nach Toule und Nancy.

    Der Kunsthistoriker Dr. Michael Friedrich begleitete uns auf dieser Exkursion. Beeindruckend die Kathedrale von Toule. Nancy hüllte sich und uns in sein vieles Gold ein, dass für uns einen besonderen Glanz hatte.

    Ein Abend im Jugendstilrestaurant „Exelsior“ war ein Muss.

     

    Im November wollten die Martinsgänse gegessen werden. So trafen wir uns am 13. November im Deutschen Hof zu unserem obligatorischen Martinsgans-Essen, das sich zum traditionellen Festschmaus etabliert hat.

    An diesem Abend konnten wir auch einen Videofilm von 1990 anschauen, den unsere Mitglieder Gisela und Werner Holzemer zur Verfügung gestellt hatten. Es handelte sich um eine Dokumentation von einer Reise mit dem Sonderzug nach Weimar, den der Trierische Volksfreund

    organisiert und durchgeführt hatte. Wenn man nach 25 Jahren eine solche Dokumentation vorgeführt bekommt, rührt es zutiefst an.

    Herr Bernhard Ziuber war so freundlich und führte uns zum Abschluss die Bilder von der Jahresreise nach Weimar und Naumburg vor. Erinnerungen wurden wach!

     

     

    Das Wochenende des 1. Advent stand ganz im Zeichen des Mauerfalls und der Wiedervereinigung vor 25 Jahren.

    Das nutzten 60 Weimarer zu einem Begegnungswochenende in Trier. Darunter befanden sich Viele, die nach der „Wende“ an der großen Trierer Busaktion teilgenommen hatten und erstmals in die BRD reisen konnten. Menschen wurden zusammengeführt . Viele der damals geknüpften Beziehungen wurden aufgefrischt aber auch noch bestehende Kontakte gepflegt.

    Natürlich ließen wir uns wieder besondere Programmpunkte einfallen; gemeinsam mit der Stadtverwaltung. So wurde im Beisein unserer Freunde aus Weimar eine Baumpflanzaktion im Nell's Park durchgeführt. Danach folgte ein offizieller Empfang im Rathaus mit Herrn Oberbürgermeister Klaus Jensen, der den Vorsitzenden der jeweiligen Gesellschaft eine Erinnerungsstele mit Inschrift überreichte, zum Dank für ehrenamtliches Engagement innerhalb der Partnerstädte.

    Ein Besuch auf dem Trierer Weihnachtsmarkt mit Interviews auf der Bühne am Dom, ließen viele Besucher innehalten und zuhören.

    Im Kesselstattchen Weinkeller trafen wir uns alle wieder bei einem trierisch rustikalen Büffet und guten Weinen.

    Es freute uns besonders, dass Alt OB Dr. Germer und der amtierende OB von Weimar, Stefan Wolf, an diesem Abend dabei sein konnten.

     

    Die Tagesfahrt nach Aachen, die für den Dezember geplant war, mussten wir absagen, da nicht genügend Anmeldungen erfolgt waren.

     

    An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Vorstandsmitgliedern bedanken für die stets freundschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit. Aber auch bei ihnen, liebe Mitglieder, die sie durch ihr Interesse, ihre Präsens und Aufmerksamkeit die Anliegen der Weimar-Gesellschaft unterstützt und mitgetragen haben.

     

     

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  • Im Jahr 2014

  • 03.06.2014
  • Ausflug in die Eifel – auf das Ernzer Plateau
  • Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft,
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    wie in unserem Jahresprogramm angekündigt, möchten wir Sie heute einstimmen und neugierig machen für einen Ausflug in die Eifel – auf das Ernzer Plateau.

    Wir hatten den Termin für den Monat Mai geplant, doch aus verschiedenen Gründen haben wir uns für den 3. Juni entschieden. Eine spannende und zauberhafte Landschaft erwartet den Besucher – Wanderer oder Spaziergänger.
     
    Mit dem Bus fahren wir über Irrel hinauf nach Ernzen, von wo aus wir mit Dr. Erich Bauer die kleine Exkursion beginnen wollen.
    In eine Wald-und Felsenlandschaft werden wir eintauchen und die herrliche Natur genießen.
    Der Bus bringt uns später weiter zum Ernzer Hof, einem netten Waldlokal, wo wir zu einer Rast einkehren werden. Von dort aus führt ein angenehmer Spazierweg zur Liboriuskapelle, einem Aussichtspunkt mit Panoramablick auf Echternach und das Sauertal.
    Alle Spazierwege sind angenehm zu laufen. Gutes Schuhwerk ist allerdings empfohlen.
     
    Termin ist Dienstag – 3. Juni 2014
    Abfahrt  14:00 Uhr in der Rotbachstraße in Heiligkreuz, gegenüber der Apotheke (Parkmöglichkeit vorhanden).
    Der Reisepreis beträgt 20.- Euro
     
    Wir bitten um möglichst rasche Anmeldung, damit der Bus bestätigt werden kann.
     
    Mit herzlichen Grüßen auch im Namen des Vorstandes

     

    Werfen Sie in unserer Galerie einen Blick auf die Fotos der Wanderung, die uns Herr Wilhelm Theisen freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Dafür herzlichen Dank!

     

     

  • Im Jahr 2013

  • 21.12.2013
  • Besuch der DÜRER-Ausstellung im Frankfurter Städel Museum
  • Zum Abschluss des Jahres besuchten wir die große DÜRER-Ausstellung im Städel Museum in Frankfurt am Main.
  • Wer nicht teilnehmen konnte, findet Informationen zur Ausstellung auf der Internetseite des Museums. Tipp: Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. Februar 2014. Der Besuch lohnt sich!
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  • 19.11.2013
  • Besuch des Briefzentrums Trier
  • Unter dem Motto “Der Weg eines Briefes“ erkundeten etliche Mitglieder der Weimar-Gesellschaft am 19.11.13 das Briefzentrum Trier.

    Der Leiter des Briefzentrums, Wolfgang Tabellion, hat es sich nicht nehmen lassen, die Gruppe selbst in die Geheimnisse der automatisierten Briefbearbeitung einzuführen. So erfuhren die Teilnehmer, dass es im gesamten Bundesgebiet 82 Briefzentren gibt, die nach der Verarbeitung ihrer täglichen Briefmenge in Größen (vergleichbar der Kleidergrößen S - XXL) eingeteilt sind. Demzufolge hat das Trierer Briefzentrum die Größe S und pro Tag werden hier mehr als 500.000 Briefsendungen im Schichtbetrieb bearbeitet.

    Erstes Erstaunen als die Teilnehmer die riesige Bearbeitungshalle „von oben“ sehen und ihnen anschließend die teilautomatisierte Briefordnerei zur manuellen Formattrennung und der Handstempelung von Groß- und Maxibriefen gezeigt wird.

    Entsprechend dem Arbeitsprozess folgen Aufstell- und Stempelmaschinen zur Erkennung der Freimachung, Ausrichten der Brief in eine einheitliche Lage und Stempelung mit dem Tagesstempel und das alles in einer mit dem bloßen Auge kaum zu erfassenden Schnelligkeit.

    Aber die Verblüffung wird noch gesteigert, als Wolfgang Tabellion die SSA, die automatische Standardbrief-Sortieranlage

    präsentiert. Diese Anlage besteht aus mehreren Anschriftenlesemaschinen, Videocodiermaschinen sowie Feinsortiermaschinen. Beim Betrachten der blitzschnell durch surrende und schnurrende Bänder flitzenden Briefe kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus.

    Die Krönung stellt die Gangfolge-Sortiermaschine dar. Hier werden die Briefe bis auf die jeweiligen Zustellbezirke sortiert, so dass der Zusteller sie am nächsten Morgen lediglich noch in seinem Zustellstützpunkt in Empfang nehmen und sofort zustellen kann.

    Fazit der verblüfften Teilnehmer : Briefbearbeitung ist ein hochtechnisierter Prozess, den man sich so nicht vorgestellt hatte. „Und das alles für 58 Cent !“
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  • Werfen Sie in unserer Galerie einen Blick auf die beeindruckenden Fotos der Besichtigung, die uns Herr Bernd Ziuber freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Dafür herzlichen Dank!
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  • 14.11.2013
  • Martinsgansessen
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  • Alle Jahre wieder ... Selbstverständlich trafen wir uns auch in diesem Jahr zum traditionellen Martinsgansessen der Weimar-Gesellschaft Trier. Dieses fand zum wiederholten Male im Deutschen Hof statt.
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  • 29.10.2013
    Jahreshauptversammlung mit Autorenlesung

    Im historischen Frankenturm in der Dietrichstraße fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Gesellschaft statt.
    Zuvor erfreuten wir uns einer Buchvorstellung durch die Autorin Josefine Wittenbecher. Die Autorin las aus ihrem neuen Roman „Adelheid von Besselich. Bürgerin von Trier“.
    Die große Liebe zu ihrem Mann Clas von Zerf ließ sie sich nicht zerstören – trotz Widerwärtigkeiten und Enttäuschungen. Als große Gönnerin der Stadt Trier bleibt sie unvergessen. Sie ist Stifterin des  Turmes der Stadtkirche St. Gangolf. Ihr Mann Clas hat in seiner Funktion als damaliger Schöffenbürgermeister den Petrusbrunnen auf dem Hauptmarkt erbauen lassen. Dieser wird zurzeit durch die Initiative der Trier-Gesellschaft e. V. aufwändig restauriert. Das Ambiente des Frankenturms war genau der richtige Rahmen für den Abend.

    In der anschließenden Versammlung berichtete die Vorsitzende über die einzelnen Aktivitäten der Gesellschaft im Jahr 2013 und stellte für 2014 einige Vorhaben und Veranstaltungen in Aussicht, die im neuen Jahresprogramm erscheinen werden.
    Einen wichtigen Termin zum Vormerken teilte die Vorsitzende aber bereits mit:
    Die Weimarer Staatskapelle gastiert am Montag, 10. Februar, in Trier!

    Besuchen Sie nun unsere Galerie, um einige Bilder des Abends betrachten zu können. Wer mehr über die Autorin Josefine Wittenbecher erfahren möchte, besucht am besten ihre Internetseite.
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  • 28.09.2013
  • Krimi-Dinner im Schloss Malberg
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  • Elisabeth Ruschel blickt zurück auf das Krimi-Dinner
     
    Der Mörder war nicht der Gärtner – so viel darf verraten werden!
    Mit einer Edelkarosse begann der spannende Abend. Vom Parkplatz wurden wir abgeholt und zum Ort des Geschehens gebracht, Schloss Malberg. Butler empfingen uns formvollendet und geleiteten uns an festlich gedeckte Tafeln. Herr Dr. Gies hieß uns herzlich willkommen und der Sektempfang konnte beginnen. Sogleich wurden wir mit den Schauspielern und deren Rollen bekannt gemacht.
     
    Die Vorspeise: Ein herrliches Kürbiscreme-Süppchen.
     
    Erster Akt: Im Speiseraum einer Pension erscheinen die einzelnen Gäste zum Frühstück. Wir erleben Frau von Bernstein mit Nichte, ein skurriles Ehepaar, das sich bald als Bruder und Schwester entpuppte, die Pensionswirtin mit Sohn, ein Herr Dr. Müller und später Kommissar Darek.
     
    Die Hauptspeise: Schweinemedaillons an Pfefferrahmsößchen mit Nudeln und Gemüse. Fein!
     
    Schon waren wir mitten in der Szene: Es gab einen Toten, den niemand gesehen hatte. Von nun an wurde es turbulent.
     
    Das Dessert: Mousse au chocolat - weiß und schwarz. Ein Gaumenschmaus.
     
    Nun hieß es, höllisch aufzupassen, denn der Krimi näherte sich dem Ende. Wer könnte der Mörder oder die Mörderin gewesen sein? Es wurde uns nicht leicht gemacht.
    Wir bekamen die Gelegenheit, unsere Vermutungen auf einer Karte einzutragen und die Auflösung abzuwarten. 39 Prozent der Gäste hatten den richtigen Riecher!
     
    Und wer war es?
     
    Unter Androhung von Kerkerhaft wurde uns das Ausplaudern verboten. Das versteht sich, es folgen schließlich noch zwei Vorstellungen.
    Die Heimreise mit dem Bus durch die nächtliche Eifel empfanden wir als sehr angenehm. Es herrschte allgemein eine heitere Zufriedenheit.
     
    Gruß, Elisabeth Ruschel
     
    Pssst, passen Sie gut auf sich auf!
     
  • In unserer Galerie finden Sie einige Impressionen dieses spannenden Abends (Fotos: Erwin Klasen).
    Informationen über das Schloss Malberg finden Sie hier: Schloss Malberg.
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  • 23.-25.08.2013
  • Weimar- Reise 2013 – notiert während der Rückfahrt

      

    Wetterbericht am Freitag, 23. August: „Vom Westen her kommend ein Regengebiet, das sich in Richtung Osten ausbreitet.“ Thüringen also im Regen! „Wetter machen“ haben wir noch nicht gelernt, aber an gutes Wetter zu glauben, ist unsere Stärke. Dafür sollten wir an diesem Wochenende auch belohnt werden.

     

    Inzwischen sind wir auf der Heimreise und wissen mehr als am Freitag. Das Wetter war freundlich zu uns, wie vorausgeglaubt – ein Geheimnis der Weimar-Gesellschaft, versteht sich!

     

    Wieder einmal begleitete uns auf dieser Reise die wunderschöne hessische und thüringische Landschaft. Auch die Raststätten kennen wir bereits sehr gut und wissen genau, welche wir nicht ansteuern möchten; Pausen gehören ja dazu, erst recht für unseren Busfahrer.

     

    Durch einen kleinen Stau vor Erfurt verzögerte sich unsere Ankunft in Weimar nur gering, sodass der Zeitplan für den Empfang im Rathaus noch eingehalten werden konnte. Herr Kleine, der neu gewählte Bürgermeister von Weimar, hieß uns im Namen des Oberbürgermeisters willkommen. Wieder einmal wurden wir herzlich begrüßt, auch von unseren Weimarer Freunden, die zahlreich erschienen waren: die Damen „wohl-be-Hütet“ (neue Idee: bei gegenseitigen Empfängen erscheinen die Damen mit Hüten). Herr Kleine berichtete sehr lebendig über die aktuelle Stadtentwicklung unserer Partnerstadt, zum Beispiel über aktuelle Baumaßnahmen (Wieland-Platz, Herder-Platz usw.). Einige Situationen ähneln der in unserer Stadt.

    Wir erlebten einen jungen, dynamischen und sehr sympathischen Botschafter für Weimar.

     

    Nach dem Empfang im Rathaus übernahm Christine Meißner unsere Gruppe zum Rundgang von „Brunnen zu Brunnen“ zum Thema Wasser in Weimar. Die Bewässerung der Städte durch Brunnen und Kanäle war stets eine existenzielle Frage für Gewerbebetriebe und die Hygiene der Bevölkerung. Brunnen waren Treffpunkte und inspirierten Künstler zu fantasievollen Gestaltungen. Zu diesem Thema überreichte mir übrigens Herr  Kleine im Rathaus  das neu erschienene Buch mit dem Titel „Wasser unter  der Stadt“. Darin wird die Stadthygiene vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert beschrieben. Ich werde es mit Interesse studieren.

    Da wir zum Thema „Wasser in Trier“ bereits im Juni mit unseren Freunden das „Herrenbrünnchen“ besucht hatten, war es naheliegend, das Thema in Weimar fortzusetzen. Liebevoll und authentisch erklärte uns Christine Meißner die Geschichte der jeweiligen Brunnen.

     

    Im Ilmpark erlebten wir eine Überraschung: das Ochsenauge. Eine kleine, sprudelnde Quelle, seit Jahrzehnten beliebter Treffpunkt für Weimarer Kinder an heißen Tagen mit permanenten 8° Celsius. Wer kennt das Ochsenauge nicht? Auch wir sind schlauer geworden. Das nahmen unsere Freunde zum Anlass, uns dort mit einem guten „Tröpfchen“ zu verwöhnen. Die Stimmung wurde heiter, sodass wir nicht mehr unterscheiden konnten, wer zu uns gehörte und wer fremd dazu gestoßen war – gute Laune zieht eben an!

    Wie gut, dass im „Schwarzen Bären“ eine warme Mahlzeit auf uns wartete.

     

    „Goethe und die Frauen“ hieß der letzte Programmpunkt am Abend. Das kleine Theater im Gewölbe des Cranach-Hauses umfing uns mit seiner intimen Atmosphäre und ließ durch zwei begnadete Schauspielerinnen, Frau v. Stein und Christiane Wulpius, den Meister selbst und andere historische Gestalten zu uns sprechen. Ein absoluter Kunstgenuss!

     

    Nach diesem ersten Tag, an dem wir alle sehr früh aufstehen mussten, war nur noch das Hotelbett ein einziger wohltuender Anziehungspunkt. Wieder waren wir in unserem beliebten Haus-und-Hof-Hotel untergebracht, dem „Amalienhof“.

     

    Der gestrige Samstag konnte von denjenigen, die sich für die eigene Gestaltung des Vormittags entschieden hatten, entspannter angegangen werden. Für den Besuch der Gedenkstätte Buchenwald interessierten sich 16 Mitreisende. Der Besuch gehörte nicht zum festen Programm, sondern wurde zusätzlich angeboten.

    Herr Dr. Volkhart Germer, früherer Oberbürgermeister von Weimar und heute Vorsitzender des Fördervereins Buchenwald, hatte im Vorfeld unseres Besuches Frau Klüßendorf als unsere Begleiterin ausgesucht. Frau Klüßendorf ist Juristin und Geschäftsleiterin der Gedenkstätte.

    Es ist richtig, dass ein Besuch in Buchenwald ein sehr sensibles Thema ist und nur durch eine begleitende Persönlichkeit mit fundierten Kenntnissen und großem Einfühlungsvermögen für uns die Richtige sein musste. Frau Klüßendorf hat uns eindrucksvoll begleitet. Sie hat die vielen Facetten der Verbrechen aufgezeigt, die Täter- und Opferrollen psychologisch analysiert und dabei ganz besonders den ungeheuren Leidensweg der Opfer  hervorgehoben. Nach einem solchen Besuch kann man nicht mehr viel reden, man ist sprachlos.

     

    Um 14:30 Uhr starteten wir zum nächsten Programmpunkt: Das Wohnhaus „Hohe Pappeln“ von Henry van der Velde war gebucht. Anlässlich des 150.Geburtstages widmet die Stadt Weimar ihre Aufmerksamkeit diesem großen Künstler und so war es nur recht, Ihnen einen Eindruck seiner Lebens- und Kunstphilosophie zu vermitteln. Das gelang Herrn Apel dank seiner lebendigen Ausführungen auf hervorragende Weise.

     

    Um 18:00 Uhr erwarteten uns unsere Freunde der Trier-Gesellschaft zum gemeinsamen Abend im Kirms-Krakow-Haus. Nach einem Beinahe-Umweg, verursacht durch einen Weimarer (!), gelang es uns, rechtzeitig den rechten Weg zu finden – durch einen aufmerksamen Trierer! Welch herzliches Willkommen, wir wurden bereits sehnlichst erwartet. Gulasch im Brotteig, dazu erfrischendes Ehringsdorfer Bier, musizierende Teenies und frohe Begegnungen und Gespräche mit unseren Freunden. Es war ein wunderbarer Abend im Innenhofambiente des Kirms-Krakow Hauses.

     

    Aber damit nicht genug! Zum Abschluss des Tages durften wir im Park der Weimar-Halle eine Illumination erleben, die das Finale des Kunstfestes darstellte. Es war ein besonderes Spektakel. Farbige Laserstrahlen blitzten, huschten und schwebten durch Bäume und über die Wasseroberfläche des kleinen Sees, untermalt von wunderbarer Musik. Das war selbst für die Weimarer ein einzigartiges Erlebnis. Es wäre jammervoll gewesen, wenn wir dieses Event nicht miterlebt hätten. Ein großartiger Abschluss des Tages!

     

    Sonntagmorgen: früh aufstehen, noch einmal das gute Frühstücksbuffet im „Amalienhof“ genießen, Zimmer räumen und das Gepäck im Bus verstauen. 8:30 Uhr Abfahrt nach Geisa. „Point-Alpha“ war das Ziel. Es machte uns bereits im Vorfeld neugierig. Inzwischen sind wir informiert und wissend. Mit uns auf dem Weg war wieder Dr. Christine Meißner, die uns viel über die geologische Beschaffenheit des Thüringer Waldes und der Rhön erklären konnte. In der Gedenkstätte „Point Alpha“ erlebten wir Geschichte hautnah – Grenzerfahrungen. Zwei junge Damen, noch zu DDR-Zeiten geboren und im Grenzgebiet aufgewachsen, vermittelten uns authentisch die Lebenssituation der Menschen am Todesstreifen. Es gab kein Entkommen. Auf westlicher Seite beobachteten die Amerikaner von ihren Wachtürmen aus die gegenüber liegende Seite. All das haben wir heute besichtigt und sind dankbar dafür, dass wir in einem friedlichen Europa leben können.

    Frau Dr. Meißner verdanken wir auch den anschließenden Besuch des neu restaurierten Herzoglichen Schlosses von Geisa, in der auch die Point Alpha Stiftung untergebracht ist. Im Roten Salon durften wir speisen und eine wunderbare Aussicht genießen. Uns wurde eine weitere Ehre zuteil, vom Bürgermeister der Stadt Geisa, Herrn Henkel, begrüßt zu werden und viel über sein alltägliches Aufgaben- und Arbeitsfeld zu erfahren.

     

    Ich gebe zu, Ihnen, Euch ein kompaktes Programm zugemutet zu haben. Ihr habt wunderbar mitgemacht, habt euch eingelassen auf eine Städtepartnerschaftsreise, die sich erheblich von einer Pauschalreise  abhebt.

     

    Und was versprach ich am Anfang der Reise? Das Wetter wird gut!

     

    Ich hoffe, es war eine gute Reise für Sie, für Euch und Ihr habt Lust, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein. Auch im Namen meines fürsorglichen Stellvertreters Erwin Löwenbrück wünsche ich Ihnen ein gutes Nach-Hause-Kommen. Bleibt gesund und uns gewogen!

     

    Eure Elisabeth Ruschel

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  • In unserer Galerie finden Sie über 40 Fotos der Reise, die uns von Bernd Ziuber zur Verfügung gestellt wurden.
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  • 10.07.2013
  • Wanderung duch die Südeifel
  • Am 10. Juli unternahmen wir eine Wanderung durch die Südeifel. Bei bestem Wetter gelangten wir gemütlich zu den Wasserfällen und staunten über den "Ferienbetrieb" im Wasser. Kinder suchten das Abenteuer und tasteten sich in der mäßigen Strömung von Fels zu Fels.
    Auf dem Ferschweiler Plateau umfing uns sogleich ein traumhaft schöner Buchenwald mit angenehm ausgebauten Spazier-und Wanderwegen. Herr Dr. Erich Bauer, früherer Technischer Leiter des Forstbereiches Südeifel, erläuterte und erklärte uns die Philosophie der Entstehung dieses Naturparkzentrums mit seiner Artenvielfalt an Bäumen und  Lebensbereichen für Tiere. Ein Naturkunde- und Jagdmuseum aber auch der Besuch bei einem Imker waren Höhepunkte. Da wir im vergangenen Jahr "Goethe und der Wald" und "Goethe und die Forstwirtschaft" zum Thema hatten, war es nur konsequent, mit Herrn Dr. Bauer die hiesige Wald-und Forstwirtschaft in Augenschein zu nehmen. Wir kamen alle beeindruckt und begeistert zurück.
  • Fotos finden Sie in Kürze in unserer Galerie.
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  • 21.-23.06.2013
  • Besuch aus Weimar
  • Vom 21. bis zum 23. Juni kamen unsere Freunde aus Weimar zu Besuch nach Trier. In unserer Galerie finden Sie zahlreiche Fotos unserer gemeinsamen Aktivitäten an diesen drei Tagen.
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  • 14.06.2013
  • Tagesfahrt nach Metz mit Besuch des Centre Pompidou
  • Der erste Ausflug des Jahres brachte die Weimar-Gesellschaft Trier e. V. ins französische Metz. Wir besuchten dort unter anderem das Centre Pompidou.
  • In diesem lebendigen und innovativen Kulturzentrum erlebte unsere Gruppe zwei Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Die sehr anspruchsvolle Ausstellung von SOL LE WITT ( 1928 – 2007 ) erschloss sich uns durch die sehr kompetente, engagierte und lebendige Führung einer jungen Kunststudentin auch in Mimik und Gestik. Sie verstand es, uns von der Konzeptkunst des SOL LE WITT zu überzeugen und beeindrucken.

    „Das CENTRE POMPIDOU würdigt den amerikanischen Künstler SOL LE WITT mit einer in Europa einzigartigen Retrospektive seiner wall drawings (Wandzeichnungen).

    Obwohl die monumentalen Werke, die direkt auf die Wand aufgebracht werden, an Freskenmalerei der italienischen Renaissance erinnern, waren sie Auslöser eines entscheidenden Umbruchs in der zeitgenössischen Kunst.

    LE WITT`s Wandzeichnungen passen sich bis auf wenige Ausnahmen in ihrem Maßstab  und manchmal sogar in ihrer Anordnung der Architektur des Ausstellungsortes an.

    Die zweite Ausstellung unseres Besuches trug den Titel: „Vues d`en haut“, Ausblicke von oben. Sie zeigte in beeindruckender Weise Fotos und Filme aus den Anfängen der Fliegerei, als man auf die Idee kam, die Welt von oben zu entdecken, aufgenommen aus einem Ballon oder einem Flugzeug. Es entdeckten auch Maler und Künstler diese Perspektiven für ihre Objekte.

    Ebenfalls bediente sich das Militär dieser Möglichkeiten für ihre Kriegsmaschinerie zum Erspähen von Landschaft und Örtlichkeiten.

     

    Der Nachmittag wurde genutzt zum Besuch der Kathedrale von Metz mit ihren gewaltigen und beeindruckenden Fenstern. Natürlich lockten die Chagall-Fenster die Besucher ganz besonders an. Auch ein Spaziergang mit Einkaufsbummel war möglich. Natürlich luden auch die vielen schönen Kaffee-Plätze zum Genießen ein.

    Gegen Abend kehrten wir auf der Heimfahrt  in Nittel an der Obermosel, im Restaurant „Mühlengarten“ ein und stellten nach einem guten Abendessen fest – es war ein abwechslungsreicher und gelungener Tag.

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  • Fotos der Fahrt finden Sie in der Galerie.
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  • 26.01.2013
  • Gemeinsame Vorstandssitzung und Start in den Trierer Karneval mit Weimarer Freunden
  • Gemeinsame Vorstandssitzung der Weimar-Gesellschaft Trier e. V. und der Trier-Gesellschaft-Weimar e. V. im Trierer Rathaus mit anschließendem Besuch der ersten Sitzung der Karnevalsgesellschaft Heuschreck Trier 1848 e. V.
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  • Im Jahr 2012

  • 07.-09.12.2012
  • Der Bericht von Elisabeth Ruschel über die Reise zum Advents- und Weihnachtsmarkt in Weimar während der Rückfahrt

    Am Freitagmorgen starteten wir um 7:10 Uhr vom Abteiplatz  St. Matthias in Richtung Weimar. Es war noch dunkel und auch recht kalt an diesem frühen Morgen.

    Eine leichte Sorge beschlich uns; würden wir es schaffen, dem angekündigten Wintereinbruch mit Schnee und Unwetter davon fahren zu können. Vom Westen sollte er kommen – der Schnee! In Trier war zur Abfahrtszeit alles in Ordnung.

    Wir sind stets guten Mutes, wenn wir auf Reisen gehen, da unser Petrus immer  mitkommt. Je östlicher wir kamen, umso heller strahlte das Wetter. Durch herrliche Winterlandschaften chauffierte uns Herr Post, unser Busfahrer. Problemlos und pünktlich kamen wir in Weimar an.

     

    Die Zimmer im „Amalienhof“ waren bereit. Wieder umfing uns die wohnliche und familiäre Atmosphäre dieses Hauses. Für mich ist es immer wieder wie ein „Nachhausekommen“.

     

    Um drei Uhr nahm uns Renate Weichert für den Stadtrundgang in Empfang. Erstmals im verschneiten Weimar einen Rundgang durch die Stadt zu erleben, war schon was Besonderes. Beim Gehen musste allerdings aufgepasst werden, denn stellenweise war es recht glatt auf dem berühmten Kopfsteinpflaster. Renate hat die Gabe, mit ihrer kurzweiligen und spritzigen Art, die Besucher und Gäste in ihren Bann zu ziehen. Mit ihr einen ganzen Tag zu verbringen, fällt nicht schwer; Langeweile kommt mit ihr einfach nicht auf!

     

    Der Weg durch die Stadt ließ uns im weiß verschneiten Ilmpark innehalten, von wo aus wir einen Blick auf Goethes Gartenhaus hatten. An der Anna-Amalia-Bibliothek vorbei begrüßte uns schon der Weihnachtsmarkt mit einer Eislaufbahn. Holzbuden, weihnachtlich dekoriert, durften bestaunt werden. Musik ließ uns immer beschwingter werden und so drangen wir immer tiefer in den „Zauber“ ein, ohne die Bildung zu vernachlässigen. Renate klärte uns immer wieder über das Geschichtliche auf. Dabei durfte auch die gute Thüringer Bratwurst nicht fehlen. Sie tat so gut bei diesem kalten Wetter. War das schön! Doch wo war Frau Geiler geblieben? Erst am Wittumspalais bemerkten wir den Verlust. Doch bald durften wir uns beruhigen: Sie war am Bratwurststand zurückgeblieben.

     

    Am Abend dann das Nationaltheater mit „Falstaff“. Guiseppe Verdi nahm sich dankenswerter Weise eines Themas von Shakespeare an. Das konnten wir live miterleben. Musikalisch und gesanglich „spitze“ – doch erst in der zweiten Halbzeit. Für unseren Busfahrer, Herrn Post, war es eine Premiere – sein erster Opernbesuch. Gut, dass es heiter zuging! Nach der Vorstellung schlitterten wir zum Hotel zurück, da alle zu müde für eine weitere Einkehr waren.

     

    Am Samstagmorgen dann, nach einem wunderbaren Frühstück, verlangte Herr Goethe unsere Aufmerksamkeit. Goethes Wohnhaus und die neue Dauerausstellung standen auf unserem Programm. In zwei Gruppen wandelten wir durch Räume, die einst von politischen und literarischen Größen besucht und genutzt wurden – wo sich das Familienleben der Goethes abgespielt hatte. Wer das Buch von Siegrid Damm gelesen hat, „Christiane und Goethe“, wird ihr hier in diesem Hause auf Schritt und Tritt begegnen. Die Kompetenz von Herrn Nasdala, dem Museumsführer, war außerordentlich. Zum Dank wird die Weimar-Gesellschaft ein Weinpräsent mit unserem Jubiläumswein auf den Weg schicken.

     

    Was wäre ein Besuch in Weimar ohne einen Empfang im Rathaus. Wieder einmal ohne OB.

     

    Bis halb sechs hatten alle Freizeit zur freien Verfügung. Dann versammelten wir uns im Foyer des Amalienhofes, um gemeinsam den Fußweg zum Reithaus anzutreten, wo uns die Freunde der Trier-Gesellschaft zum adventlichen Abend erwarteten. Eine wunderbare Stimmung hüllte uns ein, als wir auf dem Weg dorthin waren: sanfte, festliche Weihnachtsbeleuchtung, vor dem Reithaus flackerten Feuerteller, die den Eingang erkennen ließen. Postkartenidylle pur: wie im alten verschneiten Russland!

    Dann große Begrüßung. Welche Wiedersehensfreude!

     

    Die Tische waren so arrangiert, dass die Trierer mit den Weimarern gut vermischt wurden – so lernten wir neue Menschen kennen. Mit Anekdoten um den Weimarer Weihnachtsbaum und die Entstehung des Weihnachtsliedes „Oh du Fröhliche“ von Johannes Falk umrahmten zwei Jugendliche das Programm mit musikalischen Beiträgen: Weihnachtslieder mal ganz anders. Schön, dass diese beiden jungen Menschen dabei waren.

     

    Der Abend wurde bei einem guten Buffet noch recht lang und für Einige von uns besonders lang. Wie ich hörte, wurde noch viel gesungen – Weihnachtslieder selbstverständlich. Monique habe französische Lieder gesungen. Einfach wunderbar.

    Und heute Morgen – am Sonntag – konnte ausgeschlafen werden und der Vormittag nach eigenem Gusto gestaltet werden.

     

    Während des Frühstücks begann es draußen zu schneien und Weimar glich einer Wintersportlandschaft. Das wollten wir doch alle erleben und trafen Vereinzelte im Schneegestöber wieder, dazwischen die weihnachtliche Beleuchtung: einfach stimmungsvoll. Herr Dr. Gies fing mit seiner Kamera winterliche Impressionen ein, auf die ich mich schon sehr freue.

     

    Den Abschluss machten wir im Köstritzer Schwarzbierhaus bei leckeren Thüringischen Varianten, jeder wie er wollte. Unsere Abreise vom Amalienhof aus konnten wir wegen der Witterung bereits eine halbe Stunde früher antreten. Unsere Freunde verabschiedeten sich von uns und stellten ein baldiges Wiedersehen in 2013 in Aussicht. Wir ließen ein weihnachtlich verschneites Weimar zurück und begaben uns auf die Autobahn. Ab Gotha befuhren wir eine fest gefahrene Schneedecke.

     

    Nun sind wir schon einige Stunden auf dieser Schneepiste und kommen dank unseres besonnenen Busfahrers gut voran. Zwischenzeitlich lief ein reger SMS-Austausch zwischen meinem Sohn und mir hin und her und wir hielten uns über die jeweilige Wetterlage in Berlin und unserer Strecke auf dem Laufenden; er sitzt im Zug und wir im Bus. Er wünscht uns folgendes: „Kommt gut durch und lies ihnen ein Märchen vor!“ Das hatte ich sowieso vor. Aber nicht alles ist Märchen, was ich Ihnen erzähle!

    Nun hoffe und wünsche ich mir, dass auch die letzte Strecke unserer Heimfahrt gut verlaufen wird.

     

    Bilder der Reise finden Sie in unserer Galerie.

     

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  • 14.11.2012
  • Das traditionelle Martinsgans-Essen im Hotel Deutscher Hof
  • Fotos von diesem gemütlichen und schönen Abend finden Sie in unserer Galerie.
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  • 19.10.2012
  • 25 Jahre Städtepartnerschaft - der Festakt
  • Am 19. Oktober 2012 fand anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Trier und Weimar der offizielle Festakt im Theater der Stadt Trier statt. Den vielen Gästen aus Trier und Weimar wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das Erinnerungen auffrischte, von Begegnungen und sich entwickelnden Freundschaften berichtete.

     

    Der Trierische Volksfreund berichtete ausführlich über das Jubiläum:

  • TV-Bericht: Ein deutsch-deutscher Glücksfall
  • TV-Bericht über den Festakt
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    Im Rahmen des Festaktes wurde im Theater der Stadt Trier auch eine Ausstellung des Weimarer Künstlers Norbert Gladis eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November 2012 in den Räumen des Theaters zu sehen, der Besuch lohnt sich.

    Wenn Sie mehr über den Weimarer Künstler erfahren möchten, werden Sie auf seiner Internetseite fündig.

     

    Einige Fotos des Festaktes und der Ausstellung finden Sie in unserer Galerie.

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  • 27.09.2012
  • Mitgliederversammlung
  • Am 27. September fand die diesjährige Mitgliederversammlung im Stadtmuseum Simeonstift statt. Neben dem Programm "Dem Restaurator über die Schulter geschaut" wurde im Rahmen der Versammlung der Vorstand des Vereins neu gewählt.
  • Die langjährige stellvertretende Vorsitzende Martha Scheurer trat nicht mehr zur Wahl an. Der Vorstand und die Mitglieder dankten ihr herzlich für ihr Engagement in den vergangenen Jahren. Als neuer stellvertretender Vorsitzender wurde im Anschluss Erwin Löwenbrück gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder setzen ihre Arbeit nach den Neuwahlen fort.
  • Zum Vorstand ...
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  • 16.05.2012
  • Goethe und die Forstwirtschaft
  • Vortrag und kleine Wanderung durch den Nell’s Park mit Herrn Prof. Dr. Erich Bauer.

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    14.04.2012

    Tagesfahrt nach Düsseldorf

    Besuch der ständigen Ausstellung und der Sonderausstellung "Goethes Feder - Eine Legende?" im  Goethe-Museums im Schloß Jägerhof.

     

    10.-12.02.2012

    Besuch aus Weimar zu Karneval

    Gemeinsam mit Mitgliedern der Trier-Gesellschaft-Weimar und Weimarer Bürgern besuchten wir die 2. Sitzung der Karnevalsgesellschaft "Heuschreck".

     

     

    Im Jahr 2011

    17.10.2011

    Lesung mit Dr. Felix Leibrock

    Der Autor und Pfarrer Dr. Felix Leibrock aus Apolda besucht Trier zu einer Lesung.

     

    24.-26.09.2011

    Besuch unserer Weimarer Freunde

    Besuch des "Verkaufsoffenen Sonntags" und des Festes "Konstantin lädt ein: Weimar".

     

     

    Früher

     

    Petzhold zum Ehrenmitglied der Weimar-Gesellschaft ernannt

     

    Bei ihrem traditionellen Jahresabschluss hat die Weimar-Gesellschaft Trier den früheren Baudezernenten Hans Petzhold zum Ehrenmitglied ernannt. Petzhold ist das dritte Ehrenmitglied der Gesellschaft und folgt damit dem ehemaligen Oberbürgermeister Helmut Schröer. Zuvor wurde Dr. Josefine Runte diese Ehrung zuteil.

     

    Petzhold, der von 1977 bis 1987 hauptamtlicher Beigeordneter der Stadt Trier war und das Baudezernat leitete, ging nach seiner Pensionierung in die Partnerstadt Weimar und war hier mehrere Jahre ehrenamtlich als Berater tätig. Hauptsächlich half er im Rathaus beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung. „Herr Petzhold hat sich durch sein Wirken in unserer thüringischen Partnerstadt in außergewöhnlicher Weise um die Städtefreundschaft Trier-Weimar verdient gemacht. Von der Gründung unserer Gesellschaft bis heute war er ein treues Mitglied, der auch bei den Menschen in Weimar ein hohes Ansehen hat. Insofern ist es uns eine große Ehre und Freude, ihn zu unserem Ehrenmitglied zu ernennen“, sagte die Vorsitzenden der Weimargesellschaft, Elisabeth Ruschel. Petzhold betonte, er sei stolz auf diese Ehrenmitgliedschaft, und  die Zeit, die er in Weimar mit vielen wunderbaren Menschen verbracht hätte, sei für ihn unvergesslich. Natürlich wäre es direkt nach der Wende notwendig und Voraussetzung für ein gutes Miteinander gewesen, dass die Menschen beider Seiten, von Ost und West, mit großer Achtung voreinander und mit höchster Sensibilität aufeinander zugegangen seien. Nur so hätten auch dauerhafte Freundschaften geschlossen werden können.

    Ruschel und die 2. Vorsitzende der Gesellschaft, Martha Scheurer, übergaben Petzhold ein Gemälde des Künstlers Pater Rudi Fritz aus Rivenich, der an diesem Abend persönlich dem neuen Ehrenmitglied gratulierte.

     

     

    Weimar-Gesellschaft ehrt Schröer

     

    Bei ihrem traditionellen Gänse-Essen konnte die Weimar-Gesellschaft Trier ihre Mitglieder und Gäste mit einem Highlight überraschen: Der Vorstand hatte in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, Altoberbürgermeister Helmut Schröer zum Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen.  Die Vorsitzende Elisabeth Ruschel und ihre Stellvertreterin Martha Scheurer überreichten Schröer, der sichtlich überrascht war, die Urkunde. Diese  wurde eigens von dem Künstler Rudolf Fritz entworfen und angefertigt und hat somit als Unikat einen individuellen Wert.

     

    Ruschel begründete die Ehrenmitgliedschaft mit dem außergewöhnlichen Engagement, mit dem Schröer diese Partnerschaft begleitet hatte. Ihm sei es immer eine Herzensangelegenheit gewesen, die Menschen aus Weimar und Trier zusammen zu führen.

     

    Mit seinen Dankesworten zog das neue Ehrenmitglied die Gäste in seinen Bann, als er lebhaft viele Ereignisse und Erlebnisse dieser Städtepartnerschaft Revue passieren ließ. Dabei erinnerte Schröer auch an den Beginn der Kontakte und die schwierige Zeit danach bis zum „Mauerfall“, als diese junge Städtepartnerschaft fast gescheitert und von Seiten der damaligen DDR-Funktionäre aufgekündigt worden wäre. Der frühere Oberbürgermeister hob die vielen Menschen hervor, die sich damals mit Herzblut für diese Städtepartnerschaft eingesetzt hatten. „Stellvertretend für all diese engagierten Leute nehme ich sehr gerne diese Urkunde entgegen“, so Schröer.

     

     

    Partnerstädte stark vertreten

     

    Das Altstadtfest gab nicht nur Trierern einen Anlass, Live-Konzerte und Geselligkeit zu erleben, sondern zog auch Gäste aus den Partnerstädten Ascoli Piceno und Weimar in Triers Stadtmitte, um den kulturellen Austausch zu pflegen. Musiker des „Orchestrina Popolare“ aus dem italienischen Ascoli Piceno und die „Andreas Marius Weitersagen und Supportband“ aus Weimar traten auf der Kornmarktbühne auf.

     

    Am Samstagvormittag begrüßte Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink die Künstler und Vertreter des ascolanischen Vereins „S. Emidio nel Mondo“ und eine 52-köpfige Delegation der „Trier-Gesellschaft Weimar“ im Rathaus. Im Namen von Bettina von Engel, Präsidentin der „Ascoli Piceno- Trier-Gesellschaft“, und deren Ehrenpräsidenten Hartmut Gürke sowie der Vorsitzenden der Trierer Weimar-Gesellschaft, Elisabeth Ruschel, hieß er die Gäste herzlich willkommen. Holkenbrink würdigte die Verdienste und Bemühungen aller Beteiligten, um diese langjährigen Freundschaften wachsen zu lassen und sie zu pflegen. Stellvertretend für die Anwesenden, „ohne die all dies nicht möglich wäre“, bedankte sich Holkenbrink im Namen der Stadt bei Hartmut Eckhardt, Vorsitzender der „Trier-Gesellschaft Weimar“, sowie bei Dottore Giovanni Cipollini, Präsident des Vereins „S. Emidio nel Mondo“ und bei Fabio Emidio Zeppilli, Leiter des Kulturdezernats in Ascoli Piceno und des „Orchestrina Popolare“. Nach der Überreichung zahlreicher Gastgeschenke starteten die Weimarer mit den Trierer Freunden zu einer Radtour nach Saarburg.

     

     

    Weimar ist eine Herzensangelegenheit

     

    Mit acht Städten ist Trier mittlerweile partnerschaftlich verbunden, aber keine dieser Freundschaften hat in so kurzer Zeit soviel Geschichte geschrieben wie die Verbindung Trier-Weimar. Warum eine deutsch-deutsche Städtepartnerschaft? Hier muss die neuere Geschichte bemüht werden, denndiese Städteverbindung wurde schon zur Zeit des DDR-Regimes geschlossen. Es war 1987 nicht selbstverständlich, dass eine bundesdeutsche Stadt eine besiegelte Freundschaft mit einer DDR-Stadt einging. Dementsprechend Furore machte diese Beziehung seinerzeit in der bundesdeutschen Presse.

     

    Aufgrund der politischen Prozesse seit der Gründung bis heute hat diese Städtepartnerschaft einen beispiellosen Wandel von reinen Funktionärstreffen hin zu zahlreichen Bürgerbegegnungen und vielen Freundschaften vollzogen. Viele erinnern sich noch gerne an die Initiative des Trierer Rathauses kurz nach der Wende („Herzlich Willkommen Weimar!“), bei der fast 1000 Weimarer Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal mit Trierer Reisebussen ihre Partnerstadt besuchen durften. Für viele war es damals ein unvergessenes Erlebnis und die Herzlichkeit im Umgang miteinander wurde bis heute bewahrt.

     

    Gründung 1990

     

    Die Weimar-Gesellschaft Trier und deren Vorstand fördert seit ihrer Gründung im Jahr 1990 mit großem Engagement die vielseitigen Kontakte. Diktierte noch vor der Öffnung der Grenzen ein striktes Jahresprogramm die spärlichen Begegnungen ausschließlich auf Funktionärsebene, so sind die jetzigen Jahresprogramme gespickt mit kulturellen und sportlichen Begegnungen.

     

    Elisabeth Ruschel übernahm im März 2004 den Vorsitz der Gesellschaft von Frank Caspers. Mit viel Elan motiviert sie seitdem mit ihrenn orstandskolleginnen und -kollegen (Martha Scheurer als stellvertretende Vorsitzende, Schriftführerin Ulrike Konz, Schatzmeister Erwin Klasen und Jürgen Backes, Referent für Öffentlichkeitsarbeit) die 200 Mitglieder der Gesellschaft neu und versucht, viele in die Arbeit einzubinden. Hier wird auf ehrenamtliches Engagement gebaut. Die Referentin für Städtepartnerschaften im Rathaus, Ruth Mereien-Gürke, ist für eine solche Unterstützung dankbar, zumal sie aus vollem Herzen kommt. Mit dem Vorstand der Trier-Gesellschaft Weimar, die sich unter anderem auf Initiative des Trierer Vorstands in Weimar neu gegründet hat, findet ständig ein reger Austausch statt. Erst im Februar traf man sichin Trier und diskutierte das Jahresprogramm 2006/07.

     

    Insbesondere im Jubiläumsjahr 2007 – dann feiert die Städtepartnerschaftihren 20. Geburtstag – hat man ein umfangreiches Programm vorgesehen. Eines der Highlights für dieses Jahr ist die Fahrt vom 24. bis 27. August in die Partnerstadt Weimar. Nach der Erfahrung der Weimar-Reise im letzten Jahr wird die Nachfrage sehr groß sein.

     

     

    Wiedersehen mit Freunden

     

    Die Sommer-Besuche der Weimarer Trier-Gesellschaft in der Partnerstadt an der Mosel sind schon eine liebgewordene Tradition. 2008 folgten rund 30 Weimarer der Einladung. Bei einem städtischen Empfang im Rathaussaal begrüßte SPD-Ratsmitglied Peter Spang die Gruppe als Vertreter von OB Klaus Jensen und würdigte  das vielfältige Engagement beider Partnerschaftsgesellschaften.

     

    Die Gäste hatten am Freitagnachmittag die Paulin-Basilika bei einer Führung kennengelernt. Abends traf sich die Gruppe mit den Freunden von der Trierer Weimar-Gesellschaft zu einem Essen. Am Samstag besuchten die Gäste das Dom- und Diözesan-Museum. Dort läuft derzeit die Ausstellung „Paulinus von Trier – Ein Bischof zwischen Gewissen und Staatsräson“. Außerdem hatte der frühere Trierer OB Helmut Schröer einen Ausflug in die luxemburgische Stadt Echternach vorbereitet. Er wurde zum Ehrenmitglied der Weimarer Trier-Gesellschaft ernannt. Vor der Rückkehr nahm die Gruppe an einer Schiffsfahrt auf der Mosel teil.

     

     

    Ereignisreiche Fahrt in die Goethe-Stadt


    Mit vielen interessanten und wertvollen Eindrücken kehrte die Weimar-Gesellschaft von ihrer diesjährigen Fahrt in die thüringische Partnerstadt zurück. Höhepunkte waren der Besuch der Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers
    Buchenwald auf dem Ettersberg und die Eröffnung des Kunstfestes, das dieses Jahr unter das Thema „Gedächtnis Buchenwald“ gestellt wurde. In beeindruckender Weise bot die Weimarer Staatskapelle Gustav Mahlers neunte Sinfonie.

     

    Eklat bei Ansprache

     

    Zuvor sorgte eine Rede von Ministerialdirigent Hermann Schäfer für einen Eklat in der Weimarhalle. Schäfers etwa 20-minütige Ausführungen beschäftigten sich ausschließlich mit dem Schicksal der deutschen Vertriebenen. Er ging dabei auf die Ausstellung „Flucht, Vertreibung, Integration“ im Bonner „Haus der Geschichte“ ein, dessen
    Direktor und gleichzeitig Organisator der Ausstellung Schäfer selbst ist. Mit lauten „Buh“-Rufen und „Aufhören“ versuchten die Zuhörer, die Rede Schäfers zu beenden, was ihnen schließlich gelang. Die Weimarer nahmen ihm wohl übel, dass er das Thema des Abends „Gedächtnis Buchenwald“ in keinster Weise aufgegriffen hatte.

     

    Treffen mit neuem OB

     

    Der neue Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Stefan Wolf, ließ es sich nicht nehmen, die Trierer Gäste im Rathaus zu begrüßen. Dabei betonte er insbesondere die Intensivität und Herzlichkeit der Städtepartnerschaft und wünschte den beiden Partnerschaftsorganisationen weiterhin eine fruchtbare Zusammenarbeit.

    Wolf eröffnete auch gemeinsam mit der ersten Vorsitzenden der Weimar-Gesellschaft Trier, Elisabeth Ruschel, eine Ausstellung der Fotografischen Gesellschaft Trier. Mitglieder der Vereinigung fotografierten im letzten Jahr ihre Partnerstadt und hielten ihre Eindrücke in unterschiedlichen Perspektiven fest. Die Fotos sind zur Zeit für alle Weimarer Bürgerinnen und Bürger im Rathaus zu sehen. Dass es nicht nur ein unterirdisches Trier sondern auch ein unterirdisches Weimar gibt, konnten die Gäste mit Schutzhelm und Taschenlampe unter dem Ilmpark erleben. Hier sind im 18. Jahrhundert die Parkhöhlen entstanden, in denen auch Goethe interessante Mineralien gesammelt hat. Mit einem gemeinsamen Abend der beiden Gesellschaften und einem Besuch auf dem Weinfest auf dem Frauenplan ließen die Trierer Gäste ihre erlebnisreiche Reise ausklingen.

     

    Liebe Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft,

    mitten in die schwülwarmen Tage komme ich mit unserem nächsten Angebot: Fahrt nach Herzogenbusch vom 15. bis 17.09.2017.

    Wie Sie wissen, ist eine Reise in die holländische Partnerstadt schon länger geplant und diesen Termin haben wir bereits im Jahresprogramm mitgeteilt. Da an diesem Wochenende in Herzogenbusch das große Maritim-Festival stattfinden wird, werden wir auch dieses Spektakel miterleben dürfen.

    's-Hertogenbosch (Den Bosch) wurde am Ende des 12. Jahrhunderts von Heinrich dem 1., Herzog von Brabant gegründet. Die Stadt verdankt ihren offiziellen Namen dem Herzogenwald.
    An die abwechslungsreiche Vergangenheit von 's-Hertogenbosch erinnert heute noch die unverändert gebliebene Struktur des Stadtkerns: Die typisch winkligen Straßen innerhalb des Stadtgürtels der teilweise noch erhaltenen Stadtwälle mit dem dreieckigen Markt als Zentrum, dem ältesten Teil der Stadt. Vor dem Rathaus steht hier das Bronzestandbild des weltberühmten und in Herzogenbusch geborenen Malers Hieronymus Bosch. Gepflegt präsentiert sich 's-Hertogenbosch in typisch niederländischem Baustil. Die frühe Blütezeit reicht bis ins 15. Jahrhundert. Ausdruck eines monumentalen Bauwillens ist die Sint-Jan-Kathedrale, die das Stadtbild prägt.
    Triers Partnerstadt bezaubert heute durch das Nebeneinander von Alt uns Neu, Vergangenem und Aufstrebendem, Häuser in ihrer Vielfalt an Form, Farben und Stilen.
    Herzogenbusch hat heute 129.000 Einwohner und ist zentrale Stadt der niederländischen Provinz Nord Brabant; sie gilt als weltoffen und zukunftsorientiert.

    's- Hertogenbosch lohnt sich!! Nicht lange zögern – einfach mitkommen!!

    Herr Theo Gimmler, Präsident der Herzogenbusch-Gesellschaft, wird uns auf der Reise begleiten und uns manche Information aus seinem langjährigen Erfahrungsbereich vermitteln können.

    Das Hotel in 's-Hertogenbosch - „Fletscher Hotels“ - hält uns eine Option für die Zimmerreservierung bis zum 1. August bereit. Daher muss ich um Rückmeldung bis zum 15. Juli bitten, wenn Sie mitreisen möchten.

    • Reisepreis im EZ  265.- Euro
    • Reisepreis im DZ  195.- Euro

    Im Reisepreis enthalten:

    • Transfer im modernen Reisebus der Firma SIM Reisestudio, Trier
    • Zwei Übernachtungen mit Frühstück im Hotel „Fletscher“ in Herzogenbusch.
    • Stadtführung und Trinkgelder
      (Nicht enthalten ist der Preis für die Fahrt mit den Flüsterbooten, da wir den Fahrpreis noch nicht kennen und erst vor Ort einsammeln werden.)


    Wir freuen uns auf diese spezielle Reise mit Ihnen und würden uns ebenfalls sehr freuen, wenn viele Mitglieder daran teilnehmen könnten.

    Mit den besten Grüßen auch im Namen des Vorstandes