Herzlich Willkommen bei der
Weimar-Gesellschaft Trier e.V.
Weimar-Gesellschaft Trier zu Gast in der Partnerstadt Weimar
Vier Tage im Zeichen von Städtepartnerschaft, Kultur und persönlicher Begegnung
Von Donnerstag bis Sonntag besuchte die Weimar-Gesellschaft Trier mit 28 Reisenden die Partnerstadt Weimar. Unter der Leitung ihres Vorsitzenden Erwin Löwenbrück wurde die Trierer Gruppe von der Trier-Gesellschaft Weimar und deren Vorsitzender Elke Mohnhaupt-Schmidt herzlich empfangen. Die viertägige Reise bot ein vielseitiges Programm, das die Pflege der Städtepartnerschaft mit Kunst, Geschichte, Literatur und persönlichen Begegnungen verband.
Einen besonderen Auftakt bildete der offizielle Empfang durch Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine und Bürgermeister Ralf Kirsten. Im Rahmen des Empfangs übergab die Weimar-Gesellschaft Trier der Stadt Weimar ein großformatiges Kunstwerk der Trierer Künstlerin Ketevan Tskhadadze. Das Werk soll als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zwischen den beiden Partnerstädten an die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Trier und Weimar erinnern.
Unterwegs im Weimarer Land
Der Freitag stand ganz im Zeichen einer Fahrt durch das
Weimarer Land. Christine Meißner, stellvertretende Vorsitzende der
Trier-Gesellschaft Weimar, begleitete die Gruppe und versorgte die Gäste aus
Trier unterwegs mit fachkundigen Informationen zu Landschaft, Geschichte und
Kultur der Region.
Ein Ziel war die Brauerei Watzdorf, wo Seniorchef Dr. Gerhard Rögner persönlich durch den Betrieb führte. Die Trierer Gäste erhielten dabei Einblicke in die Geschichte der Brauerei sowie in die traditionsreiche Herstellung des Bieres.
Anschließend führte die Fahrt nach Bad Blankenburg.
Dort besuchte die Gruppe das Friedrich-Fröbel-Museum. Bad Blankenburg
ist eng mit dem Wirken des Pädagogen Friedrich Fröbel verbunden und gilt als
Gründungsort des ersten Kindergartens. Der Besuch vermittelte interessante
Einblicke in Fröbels pädagogische Ideen und deren bis heute reichende
Bedeutung.
Ein weiterer Höhepunkt war die Führung durch Schloss
Kochberg. Das historische Anwesen war der Wohnsitz von Charlotte von
Stein, die durch ihre enge Beziehung zu Johann Wolfgang von Goethe einen
besonderen Platz in der Weimarer Kultur- und Literaturgeschichte einnimmt.
Schloss und Park vermittelten der Reisegruppe einen lebendigen Eindruck von der
Lebenswelt des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.
Den kulturellen Abschluss des Tages bildete am Abend eine musikalische
Soiree, die vom Emmendinger Kammerchor gestaltet wurde. Ergänzt
wurde das musikalische Programm durch Hans-Jörg Jenne, der den Gästen
Wissenswertes über Goethes Schwester Cornelia und ihr Leben vermittelte.
Auch zu dem Kammerchor pflegen beide Vereine freundschaftliche Beziehungen. So
verband der Abend Musik und Literaturgeschichte auf besondere Weise.
Freundschaftliche Begegnungen am Samstag
Der Samstag bot Gelegenheit, die persönlichen Kontakte zwischen den Mitgliedern der beiden Gesellschaften weiter zu vertiefen. Bei einem gemütlichen Beisammensein standen weniger das offizielle Programm als vielmehr Gespräche und der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
Gerade diese Begegnungen machen die seit vielen Jahren gepflegte Verbindung zwischen den Gesellschaften in Trier und Weimar aus. Die Städtepartnerschaft wird so nicht nur auf institutioneller Ebene, sondern vor allem durch persönliche Kontakte und gemeinsame Erlebnisse mit Leben erfüllt.

„Die Macht der Sprache“ zum Abschluss
Auch die Rückreise nach Trier am Sonntag hielt noch einen besonderen Programmpunkt bereit. Die Reisegruppe besuchte eine Wissens- und Erlebniswelt für Sprache und Kommunikation. Bei einer Führung unter dem Schwerpunkt „Die Macht der Sprache“ beschäftigten sich die Teilnehmer mit der Wirkung von Sprache und damit, wie sie Wahrnehmung, Denken und menschliches Miteinander beeinflusst.
Nach vier abwechslungsreichen Tagen kehrten die 28 Teilnehmer nach Trier zurück. Neben zahlreichen kulturellen und historischen Eindrücken nahmen sie vor allem die Erinnerung an herzliche Begegnungen mit ihren Gastgebern mit nach Hause.

Der Besuch machte damit einmal mehr deutlich, welchen
wichtigen Beitrag die Weimar-Gesellschaft Trier und die Trier-Gesellschaft
Weimar zur Pflege der Städtepartnerschaft leisten. Gemeinsames kulturelles
Interesse, gegenseitige Gastfreundschaft und persönliche Freundschaften sorgen
dafür, dass die Verbindung zwischen den beiden Städten lebendig bleibt.